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Musik

27.12.2014

Ein Konzert für den guten Zweck

Der Staudheimer Jugendchor begeisterte bei einem Benefizkonzert die Zuhörer in der Dorfkirche Sankt Quirin.
Bild: Arloth

Staudheimer Jugendchor überzeugt bei Benefizveranstaltung

Mit einem Benefizkonzert zugunsten von Elisa, dem Neuburger Verein zur Familiennachsorge für schwerst-, chronisch- und krebskranke Kinder, hat der Jugendchor Staudheim die Zuhörer in der voll besetzten Dorfkirche erfreut und begeistert. Für den starken Beifall im Stehen bedankten sich die Ausführenden mit zwei Zugaben.

Durchs Programm führte Hans Schöffer, der beim Schlusslied „Und überm Stall“, getextet und komponiert von Enrico de Paruta, auch seine Trompete erklingen ließ.

Albert Braun, der vor zehn Jahren den Jugendchor gründete, hatte mit seinen 15 Sängern eine ganze Reihe rhythmische Lieder christlichen Charakters einstudiert. Dabei konnte sich die äußerst disziplinierte Sängerschar auf die verlässliche Begleitung durch Instrumentalisten stützen: Christa Braun am Klavier, Christa Wilhelm mit ihrer Gitarre und Hans Hieber am Kontrabass, ergänzt durch die Jugendlichen Teresa Braun mit ihrer Klarinette und Katrin Braun mit ihrer Querflöte. Letztere begleitete übrigens nicht nur den Chor und spielte Überleitungen, sondern überraschte wohl alle, als sie zusammen mit Christa Braun das quicklebendige Presto aus der Sonate Nr. 1 für Querflöte und Klavier von Gustav Gunsenheimer mit Bravour zu Gehör brachte.

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Der Chor fühlt sich in erster Linie im deutschen ökumenischen Liedgut zu Hause. Beispielsweise sangen die jungen Leute das Lied „Zusammenwachsen“ von Kathi Stimmer-Salzeder, einer der populärsten Liedermacherinnen der neuen geistlichen Gesänge. Da geht es um gemeinsame Ziele, um Glück, Wagnisse und Schweigen.

Der Chor wagte sich auch hinauf nach Schweden („Annas visa“) und den Atlantik hinüber nach Amerika. Das Traditional „Shout for Joy“ sang der Chor mit Herzblut. Ein jubelndes Halleluja erklang beim Spiritual „Amen“, und bei „Heal the World“ spürte man, dass sich auch die Staudheimer Jugendlichen dafür einsetzen, dass die Welt besser wird „für mich, für Dich, für alle Menschen“.

Die Freude der jungen Leute war besonders spürbar bei „Hört den Glockenklang“ – auch hier ein Halleluja. Beim vorletzten Lied „So geh’ nun deinen Weg“ von Clemens Bittlinger kam das grenzenlose Gottvertrauen zum Ausdruck mit den Worten „Gottes guter Segen zieht mit Dir ins Land und auf allen Wegen hält Dich seine Hand“. Es gefiel übrigens besonders der Sologesang von Katharina Lindel. (ma)

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