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Wemding

25.07.2017

Ein Notenschnitt von 1,25 ist das Top-Ergebnis

Die 25 besten Absolventen der Anton-Jaumann-Realschule Wemding, darunter die Schulbeste Ramona Schuster (links).
Bild: Christian Neubauer

An der Realschule in Wemding werden 132 Absolventen geehrt. 25 von ihnen freuen sich besonders.

Insgesamt 132 Schüler der Anton-Jaumann-Realschule Wemding haben bei der Entlassfeier die Zeugnisse bekommen. Besonders groß war die Freude bei 25 Jugendlichen, denn sie haben ihren Realschulabschluss mit einem Einser vor dem Komma geschafft.

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Martin Drexler, Bürgermeister der Stadt Wemding, lobte die Schüler für das Durchhalten bis zum bestandenen Abschluss. Durch Bildungshunger und Wissensdurst während ihrer Realschulzeit hätten sie so viel an Erfahrung und Erkenntnis gewonnen, dass sie bestens für die Wissensgesellschaft gerüstet seien.

Elternbeiratsvorsitzender Wolfgang Lechner blickte auf die vergangene Schulzeit mit Höhen und Tiefen zurück und lenkte dann den Blick auf die Zukunft. Jetzt gilt es sich mit Eigenverantwortung neuen Herausforderungen zu stellen. Dazu zog er einen Vergleich zwischen dem Leben und einem Fußballspiel.

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Dass die Wemdinger mehrmals ganz oben stehen, zitierte Gottfried Hänsel, Vorsitzender des Fördervereins Anton-Jaumann-Realschule, aus einem Bericht über die sportlichen Leistungen der Schule. Den Schluss-Sprint, nämlich die Abschlussprüfung, hätten die Schüler ohne Doping und Boxenstopp so erfolgreich absolviert, dass nun alle auf das Siegerpodest zur Zeugnisübergabe dürften. Das lebensnahe und praxisbezogene Bildungsangebot der Wemdinger Schule unterstütze der Förderverein nach Kräften.

Schülersprecherin Lena Schneele blickte in ihrer Rede auf die vergangenen Schuljahre zurück. Die Erlebnisse reichten von Schullandheim über Wahlpflichtfächerwahl und Skikurs bis zur Abschlussprüfung. Lena bedankte sich bei allen für die wirklich schöne Schulzeit.

Rektor Heinz Sommerer lobte den gesamten Abschlussjahrgang 2017, der sich im letzten Schulhalbjahr und auch in der Prüfung noch einmal um einiges verbessert habe. Sommerer beschäftigte sich auch mit dem Thema Bildung im internationalen Vergleich. Das Resümee– man sollte in Deutschland auf das hohe Niveau der fast einzigartigen dualen Berufsausbildung stolz sein. „Bildung muss man selbst wollen“, stellte der Schulleiter abschließend fest, bevor er sich bei den Eltern, dem Elternbeirat, dem Förderverein und dem Lehrekollegium für die Unterstützung der jungen Menschen bedankte.

Den Höhepunkt der Feier bildete die Aushändigung der Abschlusszeugnisse. Diese übergaben der Rektor und die Klassenleiter – verbunden mit Glückwünschen des Elternbeiratsvorsitzenden, der jedem Absolventen noch eine Rose überreichte. Die besten sieben Absolventinnen mit einem Durchschnitt bis 1,50 wurden vom Förderverein mit einem Präsent geehrt. Schulbeste mit einem Schnitt von 1,25 wurde Ramona Schuster. Jannik Trollmann, Sofie Dannemann, Mona Schichl, Lisa Stenzenberger, Lena Marie Hofmann und Melissa Zühlke konnten sich ebenfalls über einen sehr guten Abschluss freuen.

Michaela Strobel, Gerhard Reissig und Wolf-Dietrich Otto hatten mit Schülern aller Jahrgangsstufen die musikalische Umrahmung einstudiert. Sabine Ratschker sorgte mit ihrer Klasse für eine festliche Dekoration der Halle.

Die Pfarrer Wolfgang Woppmann und Horst Kohler hatten vor der Abschlussfeier zusammen mit Religionslehrkräften sowie einigen Schülern unter dem Motto „Du sollst das Leben in Fülle haben“ in der Stadtpfarrkirche St. Emmeram Kirche einen ökumenischen Gottesdienst gestaltet. (dz)

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