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06.06.2009

Eine Blumenstadt blüht richtig auf

Sie ist nicht zu übersehen, die kleine Landesgartenschau in Rain am Lech. Schon seit September 2006 laufen die Vorbereitungen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Von Christina Zauner, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf der Gartenschau zuständig ist, erfuhr ich, dass sich die Kosten für die Bauarbeiten auf einige Millionen Euro belaufen. Davon wurden 1,3 Millionen Euro vom Bayerischen Umweltministerium übernommen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Gelände der kleinen Landesgartenschau auch nach dem offiziellen Ende den Bürgern erhalten bleibt. Außerdem erklärte Frau Zauner, dass die Gartenschau bewusst sehr unterschiedlich und naturnah gestaltet wurde.

Mir als Rainerin fallen natürlich nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Veränderungen auf. Die größte Wandelung liegt meiner Ansicht nach bei den Wallgärten und der großen Spiel- und Veranstaltungswiese. Das Schloss wurde renoviert und Rain besitzt nun einen idyllischen Schlossweiher. Zudem macht die Hauptstraße mit den vielen bunten Fahnen, die überall in und um Rain zu finden sind, auf die Veranstaltung aufmerksam. Bei strahlendem Sonnenschein hatte ich die Möglichkeit, einige Rainer zu befragen und mir selbst ein Bild von der wunderschönen Anlage zu machen. So war beispielsweise Fabian Aninger (17) aus Rain durch die Vorarbeiten etwas genervt, da ein paar Straßen gesperrt waren. Allerdings findet er dafür nun, dass das ganze Gelände sehr schön hergerichtet wurde. Fabian möchte während und nach der Gartenschau noch oft kommen.

Auch Manuela Kellner (38) ist sehr beeindruckt von der Gartenschau in ihrer Heimatstadt. Sie ist der Meinung, dass die kleine Landesgartenschau eine Bereicherung für Rain ist, und hat vor, noch viele Male das abwechslungsreiche und schöne Gelände zu besuchen.

Schüler sind willkommen

Eine Blumenstadt blüht richtig auf

Ebenfalls begeistert von den neuen Anlagen ist der Rainer Realschullehrer Heinz Ostermeier. Er fühlte sich von den Bauarbeiten nicht gestört und bereut es, sich nicht schon im Vorfeld eine Dauerkarte gekauft zu haben. Des Weiteren berichtet er, dass es den Schülern der Realschule Rain ermöglicht werden soll, während der Schulzeit das Gelände der Gartenschau zu besichtigen.

Ich persönlich bin beeindruckt von dem Vorher-/ Nachhereffekt in Rain. So wurden beispielsweise aus einem kleinen Pfad die Wallgärten gezaubert. Zudem bin ich sehr froh, dass uns Rainern die fantastischen Anlagen auch nach der Gartenschau erhalten bleiben.

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