1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Eine Wohnanlage für sozial Schwache

Projekt

15.10.2018

Eine Wohnanlage für sozial Schwache

In Asbach-Bäumenheim baut die Lebenshilfe Donau-Ries 22 neue Wohnungen. Nun fand der Hebauf statt.
Bild: Helmut Bissinger

Die Lebenshilfe Donau-Ries verstärkt ihr Engagement in Bäumenheim. Bis wann das Vorhaben abgeschlossen sein soll

Ein Bereich in der Mitte Bäumenheims wird durch ein Projekt der Lebenshilfe Donau-Ries belebt: das Quartier bei der Sigel-Villa und bei den seit geraumer Zeit leer stehenden alten Werkshallen der Druckerei, die zwischenzeitlich auch einmal die Roko beheimatete. Die Gebäude wurden abgerissen, mit dem Bau von Sozialwohnungen begonnen. Jetzt wurde Hebauf gefeiert.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

„Von dieser Idee war ich von Anfang an angetan“, freute sich Bürgermeister Martin Paninka beim Hebauf. Gerade Sozialwohnungen würden in Bäumenheim dringend benötigt.

Die Lebenshilfe Donau-Ries, die in der Industriegemeinde bereits mehrere Einrichtungen (darunter eine Werkstätte) betreibt, verstärkt damit ihr Engagement in Bäumenheim. Die Institution werde in der Industriegemeinde hoch geschätzt, so Paninka.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Die Lebenshilfe als gemeinnütziger Verein unterstützt seit 1968 im Landkreis Menschen mit Behinderung sowie deren Eltern und Angehörige. Nachdem die alten Hallen abgerissen worden waren, entstand der Rohbau für 22 barrierefreie Wohneinheiten von 40 bis 70 Quadratmeter. Direkt gegenüber betreibt die Lebenshilfe zwei Wohnheime. Um sich in den neuen Sozialwohnungen einmieten zu können, werde man dem Betreiber bestimmte Kriterien nachweisen müssen. Nur sozial Schwachen soll es möglich sein, dort eine Wohnung zu erhalten. Die ersten, so Geschäftsführer Günther Schwendner, seien bereits vermietet. Im Sommer kommenden Jahres sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Bisher gab es von der Gutenbergstraße in der Ortsmitte keine Verbindung. Nach der Fertigstellung des Neubaus soll die Sigel-Straße für Fußgänger durchgängig sein, also eine fußläufige Verbindung hergestellt werden. Für den automobilen Durchgangsverkehr werde sie allerdings gesperrt bleiben. „Das wird dieses Quartier beleben und ist eine weitere Sanierungsmaßnahme für den Ortskern“, meint Bürgermeister Paninka.

Positiv über die Baumaßnahme äußerten sich auch Paul Kling für die Lebenshilfe und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren