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23.12.2013

Eine halbe Million Euro Überschuss

Otto Uhl

Ortserneuerung auch 2014 im Mittelpunkt

Bäumenheim „Wir haben viel vorangebracht.“ Auf diesen Nenner brachte Bäumenheims Bürgermeister Otto Uhl seine Bilanz eines „arbeitsreichen Jahres“ in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor dem Jahreswechsel. Weitreichende Entscheidungen und Entwicklungen zur künftigen Infrastruktur der Industriegemeinde seien getroffen worden.

In zahlreichen Sitzungen – allein 14 des Gemeinderates – habe man Großbaumaßnahmen und Investitionen besprochen. „Das meiste Geld floss wie schon in den Vorjahren in die Ortskernsanierung, erklärte der Bürgermeister. So wie im Haushalt eingeplant, sei mit 6,7 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen zu rechnen. Aber wahrscheinlich, so Uhl, werde der Ansatz im Etat sogar um eine halbe Million Euro überschritten.

Investoren und Bauwillige zieht es in die Kommune

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Die Nachfrage von Investoren und Bauinteressierten zeige, so der Bürgermeister, dass die Industriegemeinde eine „anziehende Wirkung“ habe. Dazu habe man in den vergangenen Jahren die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen. Auch das Programm „Vorfahrt für Familie“ wirke sich positiv aus.

Obwohl er Ende April sein Amt einem Nachfolger übergebe, erklärte Uhl, wolle er in die Zukunft blicken. „Es ist noch viel zu tun“, meinte der Bürgermeister. Er nannte als vorrangige Maßnahmen für 2014 die Errichtung einer Lärmschutzwand an der Bundesstraße 2 und die Begleitung der beiden ursprünglich für dieses Jahr vorgesehenen Projekte des Landkreises, den Kreisverkehr bei der Grund- und Mittelschule sowie den Ausbau der sogenannten Burger-Kreuzung. Auch müssten der Marktplatz noch einen Belag und das Schulsportgelände noch Tartan-Beläge erhalten.

Schließlich gilt es nach Ansicht Uhls die Ortsvitalisierung voranzutreiben. Bedeutsam seien die Sanierung des Valeo-Geländes sowie der Ausbau des ersten Teilstücks der Hauptstraße, anschließend an den Marktplatz. Noch sei die „neue Mitte“ jedenfalls nicht fertig, wenngleich viele Maßnahmen verwirklicht worden seien.

Uhl dankte ausdrücklich seinen Stellvertretern Andreas Haupt und Ludwig Schneider. Er lobte auch die überwiegend vertrauensvolle Zusammenarbeit. Haupt nutzte die Gelegenheit, um anzumerken, dass man am Ende eines ereignisreichen Jahres angekommen sei, aber auch fast schon am Ende einer intensiven Periode. Nach den Kommunalwahlen werde es im Rat eine Zäsur geben, würden doch langjährige Gremiumsmitglieder nicht wieder zur Wahl antreten.

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