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Synode

27.11.2017

Einige Wechsel in der Kirche

Die evangelisch-lutherischen Christen ziehen Bilanz. Einige Stellen werden frei

Ein Wahltag jagt den anderen – kurz nach der Landtagswahl 2018 werden Bayerns evangelische Christen wieder zur Wahlurne gebeten: Die Neuwahl der Kirchenvorstände steht an. Nach sechs Jahren Amtszeit sind neue Personalentscheidungen nötig.

Die evangelische Dekanatssynode Donauwörth widmete sich der Vorbereitung auf ihrer diesjährigen Herbstsitzung. Im ersten Schwerpunkt der Sitzung wurde in Gruppenarbeit ein Überblick über die gemachten Erfahrungen erarbeitet – was war gut, was war schlecht in den vergangenen sechs Jahren? Gut fanden die Synodalen das gemeindliche Einvernehmen, die Mitentscheidungsmöglichkeit, inhaltliche, auch theologische Gespräche, auch in Freizeiten, die Umsetzung des diakonischen Auftrages. Beklagt wurde ein Übermaß an Verwaltungsarbeit, mangelnde Resonanz in Gemeinden, nachlassende Motivation. Kirchenrat Jörg Hammerbacher aus Nürnberg, der Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung, nahm die Wünsche für die Zukunft auf: Lust auf neue Konzeptionen, übergemeindliche Zusammenarbeit, dazu den Wunsch nach mehr Rüstzeiten. Dass der Kirchenvorstand Vorbild sein soll, aber auch einen Querschnitt der Gemeinde repräsentieren sollte, war Mehrheitsmeinung.

Hammerbacher verwies darauf, dass in den vergangenen Jahrzehnten etwa zwanzig Prozent der Wahlberechtigten auch zur Wahl gehen – dies hat sich kaum verändert. Überdurchschnittliche Wahlbeteiligung zeigten die über 60-Jährigen und die Konfirmierten.

Übergemeindliche Zusammenarbeit

Hammerbacher sah die Zukunft in mehr regionaler Zusammenarbeit, im Erleben geistlicher Gemeinschaft, auch durch mehr theologisches Gespräch. Für die kommende Wahl werde die Landeskirche zentral die Briefwahlunterlagen versenden, um auch diese Variante stärker zu nutzen – daneben gebe es selbstverständlich die Urnenwahl. Zur Synode unter der Leitung der Präsidenten Thum und Hensold gab Dekan Heidecker einige Personaländerungen bekannt. Das Ehepaar Grünwedel hat die Donauwörther Pfarrstelle aufgegeben, um nach Brasilien zu gehen, Pfarrer Werner aus Rain wechselt aus privaten Gründen nach Neu-Ulm und Pfarrer Bernard aus Alerheim wird in den Ruhestand treten. Heidecker hofft auf baldige und gute Personalergänzungen. Die Synode wurde mit einer Andacht eröffnet, in der Vera Mayer aus Harburg als neue Notfallseelsorgerin ausgesandt wurde und mit dem Segen in ihre neue Aufgabe eingeführt wurde. (kmg)

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