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Harburg

05.10.2019

Erster Anlaufpunkt in der Burg

Eröffnung der Burgvogtei auf der Harburg: (von links) Lions-Club-Präsident Hans Roth, Fürst Moritz zu Oettingen-Wallerstein (Stiftungsvorsitzender), Leonhard Dunstheimer, Friedrich Hertle (stellvertretende Vorsitzende der Stiftung) sowie Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian.
Bild: Helmut Bissinger

Die Vogtei auf der Harburg ist restauriert worden. Welche Funktion sie einst hatte.

Sie soll auf der Harburg für Besucher künftig der erste Anziehungspunkt sein: die ehemalige Burgvogtei. Der Raum wurde restauriert und jetzt offiziell wieder eröffnet.

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Fürst Moritz zu Oettingen-Wallerstein stellte in einem kurzen Video, zweisprachig, die einstige Stauferburg kurz vor und betont, dass es eine große Aufgabe sei, gemeinsam mit der „Gemeinnützigen Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung“ eine der größten, ältesten und am besten erhaltenen Anlagen in Deutschland als Erbe für die Allgemeinheit zu erhalten.

Lions-Club hat 10000 Euro gespendet

Dank einer großzügigen Spende des Lions-Club Donauwörth in Höhe von 10000 Euro – also etwa der Hälfte der Gesamtkosten – sei die Sanierung und Ausstattung des etwa 14 Quadratmeter großen Raums ermöglicht worden. Geht man den Burgberg nach oben, findet man die Vogtei rechter Hand kurz vor dem dritten Tor. Dieses führt unmittelbar hinauf in den Innenhof der Burg.

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Ursprünglich hatte der Burgvogt dort sein Büro, ein Beamter des Mittelalters und der frühen Neuzeit, der unterschiedliche Aufgaben im Bereich der Verwaltung oder auch der niederen Gerichtsbarkeit innehatte. Bis 1806 gab auf der Harburg die Funktion des Burgvogts, dann wurde der Sitz des Hauses Oettingen-Wallerstein nach Wallerstein verlegt.

In diesem Jahr rund 60000 Besucher

Schnell wurde die Vogtei zur Vorratskammer. Nun ist sie aber aus dem Dornröschenschlaf geweckt worden. Auf einem Zeitstrahl mit sieben Tafeln bekommen die Besucher (im vergangenen Jahr waren es laut Stiftung rund 60000) in kompakter Form die wichtigsten Informationen zur Harburg mitgeteilt.

Der Fürst als Vorsitzender der Kulturstiftung mit seinen Vorstandsmitgliedern Friedrich Hertle und Leonhard Dunstheimer sowie einem Team an Unterstützern hat bereits weitere Pläne, um die Harburg Stück für Stück noch attraktiver zu machen.

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