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Donauwörth 

12.09.2019

Es tut sich was in der Reichstraße

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Sie ist schön – und sie hat, da sind sich fast alle einig – durchaus Potenzial: die Donauwörther Reichsstraße. Einige Geschäftsleute und Kommunalpolitiker mahnen derweil dringende strukturelle Veränderungen an, um die Hauptgeschäftsmeile fit für die Zukunft zu machen.
Bild: Kostwald

Der September bringt Bewegung in die Donauwörther Innenstadt. Welche Geschäfte neu hinzukommen und was aus der Idee des Stadtladens geworden ist.

Die Reichstraße hat in den vergangenen Monaten immer wieder für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Schließende Geschäfte und leer stehende Gewerbeflächen sorgten mitunter für Aufsehen und Unmut in der Öffentlichkeit. Doch diese Darstellung wird der Realität nicht ganz gerecht. Es tut sich etwas in Donauwörths Vorzeigestraße und auch in den anliegenden Straßen eröffnen neue Läden. Hier ein Überblick.

Diese Geschäfte kommen:

  • Nachdem die gebürtige Donauwörtherin Christine Moll im Mai und April bereits erfolgreich einen Laden auf Zeit, einen sogenannten Pop-Up-Store, betrieben hatte, möchte sie ihr Geschäft nun langfristig in Donauwörth etablieren. Die ausgebildete Designerin gestaltet und verkauft seit zweieinhalb Jahren Damenbekleidung unter ihrer eigenen Marke. „CMoll“ eröffnet am Samstag, 14. September, in der Spitalstraße 1. Angeboten werden zum Teil selbst gestaltete Kreationen wie Blusen und Blazer, sowie bekanntere, zum Teil fair gehandelte Marken.
Christine Moll hat sich nach dem Erfolg ihres Pop-Up-Stores in Donauwörth entschieden, das Geschäft dauerhaft zu öffnen. Am Samstag wird eröffnet.
  • In der Reichstraße 7 entsteht momentan ein Laden für Brautmode. Das ursprünglich in Augsburg angesiedelte Unternehmen „Soho Bride“ verlegt seinen Hauptwohnsitz in die Donauwörther Innenstadt.
  • Ein neues Nagelstudio wird derzeit im mittleren Abschnitt der Reichstraße eingerichtet, dort wo zuvor „Photo Demmler“ sein Atelier innehatte.
  • Im Ried wurde vor wenigen Tagen der Römerkeller neu eröffnet und wird – zumindest dem Namen nach – bei vielen Donauwörthern alte Erinnerungen wachrufen.
  • Die momentan größte Baustelle der Reichstraße geht mit großen Schritten ihrer Fertigstellung entgegen. Auf dem Bauplatz des ehemaligen Café Engel wurde ein moderner Neubau errichtet, der sich optisch jedoch in das klassische Reichstraßenumfeld einfügt. Im „Engelshof Stadtquartier“ standen 20 Privatwohnungen zum Verkauf. Davon sind mittlerweile nur noch zwei übrig, die neuen Besitzer der anderen 18 Appartements können aller Vorraussicht nach am 1. November einziehen. Für die beiden je 250 Quadratmeter großen Gewerbeflächen im Erdgeschoss konnten noch keine passenden Mieter gefunden werden. Laut Bauherr Jürgen Bleicher laufen die Gespräche mit verschiedenen Interessenten. Wichtig sei „ein interessantes Konzept, damit eine langfristige Bereicherung für die Stadt möglich gemacht wird.“
Der Engelhof soll bis zum November zumindest für die Mieter bezugsfertig sein. Für die Ladenfläche im Erdgeschoss gibt es noch keinen Mieter.


  • In der Sonnenstraße haben die Räumlichkeiten der ehemaligen „Unfassbar“ einen neuen Betreiber bekommen. Schon seit einigen Wochen hat die „Salotto Wine-Bar“ geöffnet.

Für Tattoo-Interessenten ist in der Sonnenstraße vor einiger Zeit das Linien Atelier Tattoostudio eingezogen.

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Diese Geschäfte gehen:

Weniger erfreuliches ist vom Modeladen „Oh là là“ oberhalb des Rathauses zu berichten. Mitarbeitern zufolge schließt das Geschäft am Samstag, um zwei Wochen später in Günzburg wieder zu eröffnen.

Auch „Gelis Hundesalon“ in der Kapellstraße wird es bald nicht mehr geben. Laut Geschäftsinhaberin Monika Rudolf hat der Salon nur noch bis Freitag, 15. November, geöffnet.

Zum 15. November wird „Gelis Hundesalon“ in der Kapellstraße schließen. Aktuell läuft der Räumungsverkauf.
Bild: Barbara Wild

Das ist offen:

Der Plan der Stadt, auf den Flächen des ehemaligen Drogeriemarktes Müller einen Stadtladen und einen Unverpacktladen zu eröffnen, sind kurz vor Vertragsabschluss gescheitert. Laut Christiane Kickum von der City-Initiative Donauwörth arbeitet der damit beauftragte Gesellschafterrat jedoch an Alternativen, um das Projekt trotzdem zu realisieren, im Optimalfall ebenfalls in der Reichstraße.

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