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Umwelt

20.11.2015

Fahrradfreundliche Stadt

Staatsminister Joachim Herrmann (rechts) und die Vorsitzende der AGFK Bayern, Marlene Wüstner, gratulierten Donauwörths Oberbürgermeister Armin Neudert zum Beitritt der Stadt zur AGFK.
Bild: Andreas Gebert, AGFK

Donauwörth ist nun Mitglied in Arbeitsgemeinschaft

Die Große Kreisstadt Donauwörth ist nun Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern). Aufgenommen wurde sie im Rahmen einer Veranstaltung in München.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, engagiert sich Donauwörth seit vielen Jahren im Klimaschutz. Um diese vorbildliche Umwelt- und Klimaschutzpolitik zertifizieren zu lassen, nimmt die Stadt seit 2006 am European Energy Award (EEA) teil. Dieser umfasst sechs Handlungsfelder: Raumordnung, kommunale Gebäude, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Kooperation sowie interne Kommunikation. Diese überdurchschnittlichen Bemühungen zum Klimaschutz wurden nach 2010 auch 2014 mit der Verleihung des European Energy Award erneut belohnt.

Eines der Projekte im EEA ist die Förderung des Radverkehrs. Hierzu wurde 2006 ein „Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzept mit Betrachtung des Radverkehrs“ erstellt. Dieses beinhaltet eine Ist-Analyse der vorhandenen Radwege und zeigt auf, welche Maßnahmen nötig sind, um Mängel zu beseitigen, oder wo weitere Radwege entstehen könnten.

Seit 2007 wird kontinuierlich daran gearbeitet, um das Radfahren in Donauwörth noch attraktiver und sicherer zu machen. Beispielsweise werden zusätzliche Radwege gebaut, Querungshilfen errichtet, Einbahnstraßen für Radfahrer gegen die Fahrtrichtung geöffnet, weitere Abstellmöglichkeiten eingerichtet, aber auch das fahrradfreundliche Klima zum Beispiel durch die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, Radwanderkarten, Fahrradverleih und so weiter gefördert. Wie die Donauwörther Fahrradfreundlichkeit aussieht, hat im Mai ein Komitee der AGFK erkundet. (pm)

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