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09.10.2017

Fall Förster: Revision auch von der Anklage

Die Behörde will nach dem Verurteilten selbst in die Revision gehen.

Augsburg Auch die Augsburger Staatsanwaltschaft akzeptiert das Urteil gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Linus Förster wegen Sexualstraftaten nicht. Die Anklagebehörde hat Revision eingelegt, teilte der Sprecher des Landgerichts Augsburg, Claus Pätzel, am Montag mit. Försters Verteidiger hat, wie berichtet, ebenfalls Rechtsmittel eingelegt.

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Der Ex-Politiker, 52, war vor zehn Tagen wegen sexuellen Missbrauchs, heimlich gedrehter Sex-Filme und Kinderpornos zu drei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und neun Monate Haft gefordert, Verteidiger Rubach maximal drei Jahre.

Ob das Urteil dann tatsächlich vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe überprüft wird, ist offen. In vielen Fällen werden Revisionsanträge zurückgezogen, nachdem Anklage und Verteidigung das schriftliche Urteil geprüft haben. (hogs)

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