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Genderkingen

08.05.2019

Feuerwehrmann: Unfall auf Weg zu Einsatz

Ein Feuerwehrmann, der sich in seinem Privatwagen auf dem Weg zu einem Einsatz befand, hat auf der Kreisstraße zwischen Nordheim und Genderkingen einen schweren Unfall verursacht. Der Pkw des 36-Jährigen überschlug sich auf einem Acker.
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Ein Feuerwehrmann, der sich in seinem Privatwagen auf dem Weg zu einem Einsatz befand, hat auf der Kreisstraße zwischen Nordheim und Genderkingen einen schweren Unfall verursacht. Der Pkw des 36-Jährigen überschlug sich auf einem Acker.
Bild: Martin Wiemann

Schweres Unglück zwischen Nordheim und Genderkingen endet mit zwei Verletzten. Die haben noch Glück im Unglück.

Auf der Kreisstraße zwischen Nordheim und Genderkingen hat sich am Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Verursacher war nach Erkenntnissen der Polizei ein Feuerwehrmann, der sich in seinem Privatwagen auf dem Weg zu einem Einsatz befand.

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Feuerwehrmann überholt eine Kolonne

Das Unglück passierte um etwa 13.30 Uhr. Der 36-Jährige, der aus dem südlichen Donau-Ries-Kreis stammt, war von seiner Arbeitsstelle zum Feuerwehrhaus unterwegs. Grund: Die Feuerwehr war wegen eines vermeintlichen Brands alarmiert worden. Auf Höhe der Baggerseen überholte der Mann auf dem kurvigen Abschnitt eine Kolonne aus mehreren Fahrzeugen – und übersah, dass ein Kleinwagen entgegenkam, den ein 41-Jähriger steuerte. Der 36-Jährige zog seinen Pkw im letzten Moment noch etwas nach links, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Dies gelang, jedoch kollidierten die beiden Fahrzeuge seitlich versetzt mit großer Wucht. Das Auto des Verursachers wurde in einen Acker geschleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Pkw des 41-Jährigen drehte sich um 180 Grad.

Verletzte kommen in Klinik

Beide Männer zogen sich Verletzungen zu, die nach erstem Anschein aber glücklicherweise nicht schwerwiegend scheinen, so die Polizei. Das Rote Kreuz brachte die Verletzten ins Krankenhaus. Laut Polizei hätte der Unfall „locker anders ausgehen können“. Sprich: Es hätte Schwerverletzte oder gar Todesopfer geben können. Vor Ort waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Genderkingen, Hamlar und Donauwörth. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen zwischen 15.000 und 20.000 Euro.

Übrigens: Bei dem ursprünglichen Feuerwehreinsatz stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

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