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Projekt

25.04.2019

Flachdach für die Monheimer Schulsporthalle

Stadtratsgremium schließt sich der Meinung des Schulverbands an. Gebäude soll komplett barrierefrei werden

Mit dem Vorentwurf zur Sanierung der Sporthalle der Monheimer Grund- und Mittelschule befassten sich die Mitglieder des Stadtrats. Dabei wurde präsentiert, wie sich das Gebäude in Zukunft darstellen soll. Auch in Sachen Dachform für das benachbarte Jurabad gab es neue Entwicklungen.

Benjamin Michel vom Büro Obel & Partner (Donauwörth) stellte vor, welche Maßnahmen prinzipiell umgesetzt werden sollen: die Schaffung von Barrierefreiheit, die Entwicklung einer neuen Raumschale sowie die Erneuerung der Gebäudehülle mit entsprechender Dachform. Die Barrierefreiheit der Schulsporthalle soll erreicht werden durch den Einbau von Aufzügen sowie passenden Türen. Auch der Umkleidebereich werde komplett barrierefrei. Ein Farbkonzept soll zu einer einfacheren Orientierung führen. Was die Erneuerung der Gebäudehülle betrifft, erläuterte Michel, dass die bestehenden Fassadenplatten und Fensterelemente abgebrochen werden und vorhandene Fassadenöffnungen geschlossen werden müssten. Ziel sei, mit dem benachbarten Jurabad eine optisch ansprechende und ähnlich gestaltete Außendarstellung zu erhalten. Für die komplette Sanierung der Außenfassade rechnet Michel mit Kosten von etwa 200 000 Euro.

Für den Dachausbau präsentierte der Planer ausführlich zwei Varianten, die „jeweils Vor- und Nachteile mit sich bringen“. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme bezifferte Michel – je nach Dachform – auf aktuell 3,5 bis 3,7 Millionen Euro. Wie Bürgermeister Günther Pfefferer berichtete, hat sich der verantwortliche Schulverband klar für ein Flachdach ausgesprochen. Sollte der Stadtrat sich für ein teilweise geneigtes Dach aussprechen, müsste die Kommune die Mehrkosten alleine tragen. Die Gremiumsmitglieder schlossen sich jedoch einstimmig der Entscheidung des Schulverbands an.

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Bei der zusätzlichen Entscheidung über die Dachform des Jurabades votierten die Räte mit breiter Mehrheit für ein geneigtes Dach. Für diese Variante hatte sich zuvor Stadtbaumeister Richard Meyer deutlich stark gemacht. Michel erhielt zudem noch den Auftrag, zu prüfen, wie sich die Anbringung von Photovoltaik auswirken würde. Die Südausrichtung des Jurabad-Daches bietet sich aus Sicht der Ratsmitglieder für eine derartige Nutzung an.

In der jüngsten Sitzung wurde von den Ratsmitgliedern Josef Dollinger aus Weilheim als neuer Feldgeschworener für den Monheimer Ortsteil bestellt.

Wie nun öffentlich verkündet wurde, vergab das Gremium bereits in der vorigen Sitzung den Auftrag für die Erneuerung des Durchlasses am Altweiherweg. Den Zuschlag erhielt die ortsansässige Firma Poro Tiefbau als günstigster Anbieter. (unf)

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