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Konzert

07.06.2019

Flötenmusik aus Venedig

Erstaunliche und ungewöhnliche Flötentechnik in Mertingen.
Bild: uhw

Besondere Töne in Mertingen

Musik aus Venedig, aus der Wende vom 16. Zum 17. Jahrhundert, gespielt von Preisträgern des Deutschen Musikrates, war in Mertingen geboten. So richtig konnte sich niemand darunter etwas vorstellen, was sich leider auch in den Besucherzahlen niederschlug. Aber was die jungen Flötisten Maximilian Volbers und Elisabeth Wirth sowie der Cembalist Andreas Gilger da spielten, zog jeden der Zuhörer in den Bann. Irgendwie nicht verwunderlich, schloss Elisabeth Wirth ihr Masterstudium bei der vielfach ausgezeichneten Dorothee Oberlinger, mit Auszeichnung ab; bei Maximilian Volbers, der bereits jetzt zu den profiliertesten Blockflötisten der jüngeren Generation gehört, ist dort noch im Studium.

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Das Cembalo, ein sowohl optisches wie akustisches Erlebnis, gab Andreas Gilger die Möglichkeit, sich sowohl als Begleiter als auch als Solist zu entfalten.

Auf ihrer großen Deutschlandtournee bot das „Asterion Ensemble“ zwei Programme an – ein Medley höchst artistischer Flöten- und Cembalomusik durch die Jahrhunderte, und eben das Programm „A due canti“ mit Kompositionen von Musikern, die in Venedig zu Ruhm und Ansehen gekommen waren – ihr, wie die Musiker einräumten, schwierigeres Programm, das sie daher auch erst zum zweiten Male auf der Tournee spielten. Es war einfach umwerfend, was in Venedig, der „Königin der Adria“, die im Laufe des 15. Jahrhunderts ihre herausragende Stellung in allen Bereichen des politschen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens entfaltet hatte, erklang – technisch schier unmöglich zu bewältigende Herausforderungen von bezwingender Klanglichkeit. Es war ein riesengroßes Vergnügen, Musik der Renaissance und des Frühbarock zu lauschen.

In der Mertinger Schulaula paarten sich Innigkeit mit Lebhaftigkeit zu einem musikalischen Gesamterleben, das geeignet war, den klanglichen Reichtum dieser Jahrhunderte alten Musik zu erleben.

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