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Donauwörth

03.12.2020

Freibad Donauwörth: Planer stehen heftig in der Kritik

Bei der Sanierung des Donauwörther Freibads gibt es die nächste Kostensteigerung.
Bild: Barbara Wild

Plus Im Donauwörther Bauausschuss gibt es eine Rüge für die Planer der Freibad-Sanierung. Diese hatten offenbar vergessen, spezielle Türen auszuschreiben.

Vor einigen Wochen hatten sich die Planer der Freibad-Sanierung einiges an Kritik im Donauwörther Stadtrat gefallen lassen müssen. Es war damals um die Abläufe bei der Sanierung sowie um angeblich zu wenige Arbeiter auf der Baustelle gegangen. Nun kam im städtischen Bauausschuss wieder Unmut auf. Dieser entzündete sich an einem Einzelposten, dessen Kosten sich allerdings um 215 Prozent erhöht hatte.

Konkret ging es um fünf spezielle Metalltüren, welche, wie Vertreter des Bauamtes erklärten, seitens des externen Planers schlichtweg vergessen wurden, auszuschreiben. Daher resultiere die erhebliche Kostensteigerung um 215 Prozent auf über 90.000 Euro.

Riedelsheimer: "Ein Schildbürgerstreich"

Wie im Ausschuss weiter zu hören, seien jene Türen aber durchaus im ursprünglichen Plan enthalten gewesen, hätten also ausgeschrieben werden sollen. Im Zentrum der Kritik im Bauausschuss stand ein von der Stadt beauftragtes privates Ingenieurbüro. Albert Riedelsheimer (Grüne) sprach von einem „Schildbürgerstreich“. Baureferent Walter Surek (PWG/ FW/ BfD) betonte: „Kein privater Bauherr würde so etwas mitmachen. Wir müssen jetzt wieder mal tiefer in den Geldbeutel greifen.“ Es müsse nun geprüft werden, ob jenes Büro die Arbeit noch bewältigen könne – ansonsten müsse die Stadt „die Reißleine ziehen“.

Oberbürgermeister Jürgen Sorré erklärte indes, dass sich jene Kostensteigerung in der Gesamtbilanz noch nicht negativ niedergeschlagen habe – man habe zuletzt bei anderen Posten „Vergabegewinne“ gemacht.

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