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Konzert

22.11.2019

Fröhliche Musikanten und zünftige Klänge

Stimmungsvolles, zünftiges Miteinander der Akteure des „Feuerwerks der Blasmusik“.
Foto: Bahmann

Kesseltaler Musikanten und Flotte Härtsfelder bieten ein „Feuerwerk der Blasmusik“

Ein „Feuerwerk der Blasmusik“ war den vielen Blasmusikfreunden in der Amerdinger Turn- und Festhalle versprochen worden. Und dieses Versprechen lösten die Protagonisten aus Ebnat und Amerdingen mehr als nur ein: Mit allem, was ein standesgemäßes Blasmusikkonzert ausmacht, präsentierten die Flotten Härtsfelder mit ihrem musikalischen Leiter Michael Eggstein und die gastgebenden Kesseltaler Musikanten unter der Leitung ihres Dirigenten Franz Bahmann einen Konzertabend der Extraklasse.

Gleich der erste Titel der Flotten Härtsfelder war sinnbildlich für dieses Konzert: Mit „Domi Adventus“, übersetzbar mit „nach Hause kommen“, könnte man die erfreuliche Tatsache bezeichnen, dass inzwischen ein großer Teil der Besucher schon Stammgäste beim Feuerwerk der Blasmusik sind.

Nach diesem brillant vorgetragenen Konzertmarsch von Alexander Pfluger übernahm „Stammgast“ Thomas Deuter das Mikrofon und führte wie eh und je sehr informativ und unterhaltsam durch den Abend. Der erste Konzertteil der Flotten Härtsfelder war geprägt von flotten Polkas wie „Graslitzer Musikanten“ und „Blas’Musikant“ aus dem Repertoire des unvergessenen Böhmerwälders Hubert Wolf. Als schönen Kontrast präsentierte sich das Gesangsduett Sabine Pompe und Robert Minder, mit fein abgestimmten und sauber intonierten Gesangsparts boten die beiden eine ausgezeichnete Darbietung.

Die Kesseltaler Musikanten zeigten spätestens mit der Polka „Wir sind frohe Musikanten“, einer Komposition ihres Leiters Franz Bahmann, dass diese gesangliche Aussage des wunderbar harmonierenden Vokalduos Erika Scherer und Reiner Gast keineswegs nur eine leere Floskel war: Den Musikanten aus Amerdingen war ebenso wie Michael Eggsteins Flotten Härtsfeldern die Spielfreude deutlich anzumerken.

Mit dem Walzer „Hörst du das Rauschen der Wälder“ präsentierten die Kesseltaler und ihr Gesangsduo einen Titel, der in den gängigen Blasmusikevents eher selten zu hören ist. Dieser Ohrenschmaus fand bei den Besuchern ebenso begeisterten Anklang wie die mitreißende Polka „Der Gassenhauer“ von Kurt Pascher.

Auch im zweiten Programmteil wurden die sicherlich hohen Erwartungen der vielen Blasmusikfreunde erfüllt: Die beiden ebenso gefühlvoll wie bravourös interpretierten Titel „Der Abendstern“ aus dem 60er-Jahre-Programm von Ernst Mosch und „Fröhliche Tenoristen“ spiegelten die Vielfältigkeit des Konzertes deutlich wider. Robert Minder und Martin Gerstner zeigten sich als fröhliche Tenoristen im besten Sinne. Der abschließende Part der Kesseltaler Musikanten läutete schon langsam das Ende des Feuerwerks der Blasmusik ein.

Nochmals zogen die Amerdinger alle Register ihres Könnens und nahmen das Publikum mit auf eine Reise „Von Böhmen rund um die Welt“. Mit der schwungvollen musikalischen Verabschiedung „Auf Wiedersehn bei Blasmusik“ von Franz Watz setzten die Kesseltaler einen beeindruckenden Schlusspunkt hinter einen unvergesslichen Blasmusikabend, der in den gemeinsamen Stücken beider Blaskapellen noch eine standesgemäße Krönung erfuhr. (dz)

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