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Feuerwehr

04.05.2015

Für die Zukunft gerüstet

Die Freiwillige Feuerwehr Eggelstetten hat ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug bekommen. Pfarrer Ivan Novosel segnete es im Rahmen einer Feier.
Bild: Jürgen Ziegelmeir

Nach 26 Jahren ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug für Eggelstetten

Herausragende Ereignisse waren es, die die Feuerwehr Eggelstetten in den vergangenen Jahren erlebt hat. Mehrere Einsätze haben die Kameraden gemeistert und sich den Gefahren gestellt, die damit verbunden waren. Brände forderten die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen: Am Anwesen Sedlmair im Jahr 1993, im Produktionsbetrieb Terrasan 2010 und die Maschinenhalle im Dezember 2014. Ohne ihr Fahrzeug hätten sie die Löscharbeiten nicht geschafft und weil es nach 26 Jahren nun ausgemustert wird, hat Pfarrer Ivan Novosel das neue Tragkraftspritzenfahrzeug gesegnet.

Eine Besonderheit hob Kommandant Martin Dirr bei der feierlichen Weihe hervor: „Mit seinen 26 Dienstjahren war dieses Auto älter als das Durchschnittsalter unserer aktiven Wehr.“ Dass nun eine neue Ära beginnt, verdanke der Verein unter anderem der Gemeinde Oberndorf. Ende 2013 war die Planungsphase abgeschlossen und der Gemeinderat hat der Neubeschaffung zugestimmt. Danach folgten die Ausschreibungen und die Firma Furtner & Ammer aus Landau erhielt den Auftrag zum Bau. Mit dem Auslieferungstermin vom vergangenen Samstag, „leistete diese eine Punktlandung“, betonte Dirr.

Was wäre aber ein Kommandant ohne seinen Stellvertreter, der ihn tatkräftig unterstützt? „Nicht so erfolgreich“, erzählt Dirr, denn Stefan Gottwald half ihm, in langen Nächten die Ausschreibungsunterlagen zusammenzustellen. Sein Dank galt auch dem Vorsitzenden Alexander Buchart und allen, die sich bei den Vorarbeiten engagierten und es möglich machten, dass das neue Fahrzeug nun seine Funktion übernehmen kann.

Für die Zukunft gerüstet

So stand es bereit, mit Blumen geschmückt, während die mehr als 100 Gäste vom Gottesdienst kamen und von der Trachtenkapelle Oberndorf empfangen wurden.

Die Kameraden sind nun mit moderner Technik ausgestattet und für die Zukunft gerüstet. Dirr, der die Verantwortung für Personal und Gerät hat, weiß, wie wichtig das ist: „Mit diesem Wagen verfügen wir über eine zeitgemäße feuerwehrtechnische Beladung.“ Allein durch Technik ist der Brandschutz jedoch nicht zu bewältigen. Wichtig sind die Menschen, deren ehrenamtliche Arbeit Körper und Psyche fordert. Und gerade dafür ist der göttliche Beistand wichtig, denn wie Novosel sagte: „Gott segnet nicht nur das Fahrzeug aus Blech und Metall, sondern die Menschen, die es benützen!“ (zie)

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