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Kommunalpolitik

20.06.2018

Gebühren für Abwasser sinken in Münster

Vorschuss für Sportverein und Debatte über das Wahllokal im Gemeinderat

Die Bürger von Münster können sich freuen. Sie müssen künftig deutlich weniger für das Abwasser zahlen. Das beschloss der Gemeinderat. Bislang werden 2,65 Euro je Kubikmeter Abwasser fällig sowie zwölf Euro je Quadratmeter Geschossfläche.

Bei der Neuberechnung, die von den Gemeinden alle vier Jahre durchgeführt werden muss, ergab sich jetzt eine Entlastung der Bürger. Künftig fallen noch 1,76 Euro je Kubikmeter Abwasser an sowie 10,37 Euro je Quadratmeter Geschossfläche.

In seiner Sitzung bewilligte der Gemeinderat zudem einen Vorschuss von 10000 Euro für den SV Münster. Damit soll dem Verein geholfen werden, eine finanziell schwierige Situation zu überbrücken. „Der Verein hat mehrere Maßnahmen umgesetzt. Unter anderem wurde die Heizung von Gas auf Holzpellets umgestellt, Solar für Warmwasser auf dem Dach angebracht und aus Sicherheitsgründen eine Rettungstreppe außen am Gebäude angebracht. Dafür sollten Fördergelder fließen, die sich aber verzögern, und wir helfen aus“, informiert Bürgermeister Gerhard Pfitzmaier. Es liege eine Förderzusage des Bayerischen Landessportverbandes vor, und auch für die energetischen Maßnahmen gebe es Geld, so der Bürgermeister.

Gebühren für Abwasser sinken in Münster

In einer früheren Sitzung hatte der Gemeinderat bereits zugestimmt, dem SV Münster 45000 Euro bereitzustellen. Wenn alle Maßnahmen abgeschlossen sind, werde es Gespräche darüber geben, wie viel von den 55000 Euro dem Verein erlassen wird und welche Summe als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt wird.

Überlegungen gab es zudem, das Wahllokal vom Rathaus in den neuen Kindergarten zu verlegen. Ein Argument dafür war der ebenerdige Zugang. Bisher wird das Rathaus als Wahllokal genutzt. Dort müssen die Bürger aber in den ersten Stock hinauf. Die Verlegung fand im Gemeinderat laut Bürgermeister keine Mehrheit. „Wem die Treppe zu steil ist, dem bleibt ja immer noch die Möglichkeit der Briefwahl“, so Pfitzmaier.

In der vergangenen Sitzung beschlossen die Gemeinderäte zudem, ein Fahrzeug anzuschaffen. Damit sollen die Beschäftigten der Kommune Wege, beispielsweise zum Baumarkt, erledigen können. Maximal 10000 Euro darf das Fahrzeug kosten. „Wir haben mehrere Angebote vorliegen, die deutlich unter dieser Summe liegen“, informiert Pfitzmaier. (chmü)

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