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Marxheim

13.04.2018

Gemeinde absolviert heuer ein „sportliches Programm“

Die Gemeinde Marxheim hat ihren Haushalt für 2018 verabschiedet.
Bild: Helmut  Bissinger

Zwei Projekte kosten jeweils siebenstellige Summen. Dennoch wird man, zumindest zeitweise, schuldenfrei sein. Was sonst noch im Haushalt 2018 zu finden ist.

Gleich zwei Millionenprojekte sind im Haushalt der Gemeinde Marxheim für das Jahr 2018 eingeplant. Für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Gansheim und Neuhausen sind rund 1,13 Millionen Euro veranschlagt, der Ausbau der Pfalzstraße mit Sanierung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung erfordert rund eine Million Euro. Das Zahlenwerk stellte Kämmerer Ludwig Schiffelholz in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats vor, der dem Plan bei einer Gegenstimme mit großer Mehrheit zustimmte. „Ein sportliches Programm“, sagte Bürgermeister Alois Schiegg gegenüber unserer Zeitung über den Etat.

Die Gemeinde will außerdem für 780000 Euro Bauflächen kaufen, für die Breitbandversorgung sind 500000 Euro eingeplant. An Planungskosten für die Kläranlage Marxheim werden 25000 Euro notwendig. An Planungskosten für den Neubau des Schweinspointer Feuerwehrgerätehauses sowie für den Kauf von Ausrüstungsgegenständen 53500 Euro sind im Etat eingestellt. In die Bauleitplanung Marxheim und Graisbach will die Gemeinde 56600 Euro investieren.

Überschuss aus dem Vorjahr

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Zur Finanzierung der Projekte sind neben dem Soll-Überschuss des Vorjahres (rund 2,6 Millionen Euro) hauptsächlich Einnahmen aus dem Verkauf von Baugrund (110000), die Investitionspauschale (126500) sowie Herstellungs- und Verbesserungsbeiträge (circa 19000) vorgesehen. Bei Bedarf soll ein Darlehen über 400000 Euro aufgenommen werden. Für den Ausbau der Ortsverbindungsstraße Gansheim-Neuhausen, das Hochwasserschutzkonzept Graisbach sowie den Breitbandausbau werden Fördergelder im Gesamtbetrag von über 800000 Euro erwartet.

Was die Verbindlichkeiten der Gemeinde angeht, sagt Schiegg auf Nachfrage: „Wir werden unter dem Jahr zeitweise schuldenfrei sein.“ Dafür wird außerplanmäßig ein Darlehen über 525000 Euro zurückgezahlt. Ob dies aber auch Ende 2018 so sein wird, sei offen. Das hänge davon ab, wann die Maßnahmen abgerechnet werden und die Gelder vom Staat fließen, erklärt der Rathauschef.

Bei den laufenden Kosten („Verwaltungshaushalt“) schlägt die Kreisumlage mit rund einer Million Euro zu Buche, das sind rund 10000 Euro weniger als im Jahr zuvor. In den sogenannten Vermögenshaushalt, in dem die Investitionen aufgeführt sind, werden 600000 Euro überführt. Die bedeutendsten Einnahmepositionen im Verwaltungshaushalt sind nach wie vor die Schlüsselzuweisung mit 849000 Euro und die Einkommensteuerbeteiligung mit 1,41 Millionen Euro. Weniger ins Gewicht fallen die Grund- und Gewerbesteuern mit insgesamt 309000 Euro.

Der diesjährige Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 8,48 Millionen Euro, wovon auf den Verwaltungshaushalt 3,77 Millionen Euro (rund 40000 Euro weniger als das Rechnungsergebnis 2017) entfallen, und auf den Vermögenshaushalt 4,71 Millionen Euro.

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