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Fünfstetten

09.05.2018

Gemeinde investiert heuer viel Geld

In Heidmersbrunn wird derzeit ein neues Baugebiet erschlossen. Die Gemeinde Fünfstetten gibt dafür 184000 Euro aus.
Bild: Widemann

In Fünfstetten beginnt demnächst der Bau des neuen Feuerwehrhauses und des Bauhofs. Im Haushalt stehen aber auch einige weitere größere Vorhaben.

Die Gemeinde investiert heuer so viel Geld wie seit Jahren nicht mehr Mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses und Bauhofs wird ein Millionenprojekt angepackt. Doch das ist lange nicht alles, was 2018 passiert.

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Der Gemeinderat hat den Haushalt, in dem die Vorhaben aufgeführt sind, mit 8:3 Stimmen verabschiedet. Größte Maßnahme ist der Komplex mit Feuerwehrhaus und Bauhof. Dafür sind über 1,4 Millionen veranschlagt, wovon rund eine Million auf das Feuerwehrhaus entfallen. Der Spatenstich soll nach Auskunft von Bürgermeister Werner Siebert demnächst stattfinden. Nach Möglichkeit soll der Komplex noch heuer fertiggestellt werden.

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In den Breitbandausbau steckt die Kommune gut 220000 Euro. Davon sollen die Bewohner des Ortsteils Nußbühl und der Einzelhöfe profitieren. Vom Staat gibt es dafür einen Zuschuss in höhe von 172000 Euro.

Für die Erweiterung des Kindergartens sind 320000 Euro eingeplant. Zum einen soll die Krippe eine weitere Gruppe erhalten, zum anderen sollen für die gesamte Tagesstätte ein Speisesaal und eine Küche geschaffen werden. Wie hoch hier die staatliche Förderung ausfällt, ist Siebert zufolge noch unklar. Im Ortsteil Heidmersbrunn sollen bald neun Bauplätze zur Verfügung stehen. Die Kanal- und Straßenarbeiten für das neue Wohngebiet laufen gerade. Dafür stehen 184000 Euro bereit. Im Laufe des Jahres soll auch die marode Fahrbahn zwischen Nußbühl und der Staatsstraße Monheim – Wemding erneuert werden. Geschätzte Kosten: 110000 Euro. Falls in Nußbühl keine Dorferneuerung kommt, sind im Etat gut 50000 Euro für den innerörtlichen Straßenbau bereitgestellt.

Um all die Investitionen finanzieren zu können, greift die Kommune ihre seit Jahren bestehenden, üppigen Rücklagen an. Kommt alles so wie geplant, werden laut Siebert etwa 2,4 der 3,4 Millionen Euro abgerufen, welche die Gemeinde momentan auf der hohen Kante hat.

Größte Einnahmequelle 2018 ist der Einkommenssteuer-Anteil in Höhe von 877000 Euro. Die Schlüsselzuweisungen liegen bei 249000 Euro. Die Gewerbesteuer wird auf 175000 Euro geschätzt.

Im Gegenzug muss die Kommune eine Umlage in Höhe von gut 592000 Euro an den Landkreis überweisen. An die Verwaltungsgemeinschaft Wemding, deren Mitglied Fünfstetten ist, fließen 130000 Euro.

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