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Bäumenheim-Hamlar

14.02.2015

„Gerüche auf Mindestmaß reduzieren“

Petition: Abgeordnete in Biogasanlage

Rund drei Stunden lang haben die Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler, Hans Ritt (beide CSU) und Harry Scheuenstuhl ( SPD) die Biogasanlage in Hamlar besichtigt. Hintergrund: Im vorigen Jahr reichte der Bürgerverein aus dem benachbarten Donauwörther Stadtteil Nordheim eine Petition mit über 700 Unterschriften ein. Die Forderung: Es soll dauerhaft verhindert werden, dass von der Anlage Geruchsbelästigungen ausgehen.

Vor gut einem Jahr hatte penetranter Gestank viele Bürger in Nordheim und Umgebung auf die Palme gebracht. Das Landratsamt schaltete sich ein und erlegte dem Betrieb einen Maßnahmenkatalog auf. Bis zum Sommer 2014 wurden einige bauliche und technische Veränderungen vorgenommen.

Im Fall der Nordheimer Petition sind Ritt und Scheuenstuhl die Berichterstatter im zuständigen Ausschuss (Umwelt- und Verbraucherschutz) des Landtags. Zusammen mit dem Stimmkreisabgeordneten Fackler sprachen sie zunächst etwa eine halbe Stunde lang mit Josef Gatterer, dem Vorsitzenden des Bürgervereins. Der trug die Einwände vor. Nach Auskunft von Fackler führte Gatterer unter anderem an, dass man noch immer gelegentlich Gerüche aus der Biogasanlage registriere.

In Hamlar setzten sich die Abgeordneten dann erst mit Betreiber Erhard Schiele zusammen, ehe sie den Betrieb besichtigten. Die Parlamentarier hätten die Thematik „genau hinterfragt“, so Fackler. Man habe Schiele auch darauf hingewiesen, dass es zu keinen größeren Beeinträchtigungen mehr kommen dürfe: „Die Gerüche sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren.“ Der Unternehmer habe geäußert, er sei gewillt, dies zu gewährleisten.

Nach Auskunft von Fackler werden die beiden Berichterstatter den Sachverhalt nun in etwa vier Wochen im Ausschuss in München würdigen. Der Abgeordnete aus Donauwörth geht davon aus, dass die Petition in der Sitzung „für erledigt erklärt wird“.

Zu den von Gatterer angesprochenen gelegentlichen Geruchsbelästigungen merkt Fackler an: „Solchen Detailfragen muss vor Ort nachgegangen werden.“ Am besten wäre hier eine direkte Kommunikation zwischen dem Bürgerverein und der Firma. (wwi)

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