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Feuerwehr

31.01.2019

Gesucht: Atemschutzträger

Ehrung bei der Feuerwehr: (von links) Bürgermeister Georg Schnell, Martin Hofmann, Kreisbrandmeister Martin Auernhammer, Kommandant Albert Riedelsheimer und Vorsitzender Torsten Sommer.
Bild: Christian Herb

Bilanz in Tagmersheim: 17 Einsätze und viele andere Aktivitäten

Ein Rückblick auf die Einsätze, auf Veranstaltungen und besondere Maßnahmen stand im Mittelpunkt der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Tagmersheim. Vorsitzender Torsten Sommer teilte in seinem Rechenschaftsbericht mit, dass der Verein zurzeit 147 Mitglieder habe. An Aktivitäten erwähnte er unter anderem die Teilnahme am Ferienprogramm, am Bezirksmusikfest in Rögling sowie an der Amtseinführung von Pfarrer Tobias Scholz in Rögling und Tagmersheim.

Wichtiges Projekt war laut Sommer die Sanierung der Fassade des Feuerwehrhauses. Hauptgrund für diese Arbeiten waren Risse, die durch Witterungseinflüsse entstanden waren. Am Helferfest, das zum Dank für die Mitarbeit während des ganzen Jahres abgehalten wird, nahmen 42 Personen teil.

Kommandant Albert Riedelsheimer berichtete, im vorigen Jahr habe es 17 Einsätze gegeben: vier Brandeinsätze, zehn technische Hilfeleistungen und einen sonstigen Einsatz. Bei den elf Übungen habe man besonders die Wasserentnahme am Wehrweiher geübt, da dort inzwischen die Anschlusskupplung angebracht worden sei. Die Brandschutzwoche habe man zusammen mit den Wehren aus Rögling und Blossenau durchgeführt. Thema war die Wasserentnahme über eine lange Schlauchstrecke.

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Leider, so Riedelsheimer, sei beim Atemschutz die Personalstärke von acht auf sechs Atemschutzträger zurückgegangen. Man überlege deswegen eine Zusammenarbeit mit Rögling oder Monheim. Ein enormer Aufwand sei notwendig, wenn ein Atemschutzträger zum Einsatz kommen will.

Jugendwart Alexander Koch berichtete, dass es in der Jugendgruppe nur mehr fünf Personen gebe. Am Herbstwissenstest nahmen sieben Jugendliche teil. Werner Koch legten den Kassenbericht vor.

Das Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst bekam Martin Hofmann. Kreisbrandmeister Martin Auernhammer bedankte sich bei denen, die sich für die Ausbildung zum Atemschutzträger zur Verfügung stellen. Sie müssten zwar zwei Jahre überstehen, dafür sei aber ihr Einsatz umso wertvoller.

Bürgermeister Georg Schnell dankte allen Aktiven für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Man könne sich jederzeit auf die Feuerwehr verlassen. (am)

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