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Donauwörth

30.05.2020

Großbaustelle: Berger Allee während der Ferien komplett gesperrt

Bis zum Sommer soll die Baustelle in der Berger Vorstadt abgeschlossen sein. Wegen Arbeiten am Straßenbelag müssen die Verkehrsteilnehmer aber zuerst eine Vollsperrung in den Pfingstferien in Kauf nehmen. Auch der Busverkehr wird beeinträchtigt sein.

Plus Die Hauptverkehrsachse in Donauwörth ist während der Pfingstferien blockiert. Bis Ende Juni sollen die Straßenbauarbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro.

Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt Donauwörth und sie ist seit über 300 Tagen eine Großbaustelle: die Berger Allee. Vor allem der Neubau der Bushaltestelle am Gymnasium – ein jahrelang vorbereitetes Projekt von Stadt Donauwörth und Landkreis – sorgte für Baumfällarbeiten und enorme Erdbewegungen. Jetzt wird die Straße über die Pfingstferien komplett gesperrt.

Großteil der Arbeiten soll bis Ende Juni abgeschlossen sein

Monatelang lief der Verkehr auf schmaleren Spuren, teilweise war nur eine einseitige Fahrt möglich. Doch jetzt ist ein Ende in Sicht. Bis Ende Juni werde ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen sein, so Leonhard Volk, der Leiter des Sachgebiets Tiefbau des Stadtbauamtes. In den Sommerferien werden die letzten Arbeiten an den Bushaltestellen gemacht werden.

Doch vor dem Abschluss der Bauarbeiten wird es in den Pfingstferien eine Vollsperrung zwischen Jurastraße und Am Zeisig geben. Vom 2. bis 10. Juni wird die nördliche Zufahrt nach Donauwörth, die eine der meistbefahrenen Verkehrsachsen in der Region ist, umfahren werden müssen. Die Empfehlung der Stadt Donauwörth: die Berger Allee weiträumig umfahren.

Umleitung bereits ausgeschildert

Für die Umleitung sind die Verkehrsschilder bereits aufgestellt: Aus Richtung Norden führt die Umgehung stadteinwärts über die Parkstadt, die Jurastraße, die Schellenbergstraße, die Zirgesheimer Straße. Wer stadtauswärts unterwegs ist, muss über die Westspange, die Artur-Proeller-Straße, zu den Bundesstraßen fahren.

Betroffen sind auch die Stadtbuslinien. Die Bushaltestelle „Gymnasium“ in der Berger Allee wird währenddessen in die Sallingerstraße verlegt. Für die Haltestelle „Ottheinrichstraße“ wird eine Ersatzbushaltestelle in der Nördlinger Straße eingerichtet.

Anlieger müssen außerhalb der Berger Allee parken

Für Anlieger bedeutet die Vollsperrung: Alle Fahrzeuge müssen außerhalb der Berger Allee geparkt werden. Im Notfall kann laut der Stadt eine Zu- und Ausfahrt mit der Baufirma vor Ort abgesprochen werden. Für Fußgänger bleibt der Gehweg auf der Ostseite der Berger Allee aber weiterhin benutzbar.

Gearbeitet wird während der Vollsperrung an dem beschädigten Fahrbahnbelag auf etwa 370 Metern von der Einmündung Am Zeisig bis zur Einmündung Am Spitzigen Berg. Dafür werden die Fahrbahn abgefräst, mit einer zweilagigen Asphaltschicht verstärkt sowie die Einmündungen und Gehwege asphaltiert. Wenn die Markierungsarbeiten fertig sind, wird die Berger Allee wieder ab dem 11. Juni für den Verkehr freigegeben.

Gefahrenstelle für Schüler soll entschärft werden

Begonnen hatten die Straßenbauarbeiten am 3. Juli 2019. Das Ziel war damals, die Gefahrenstelle an der Bushaltestelle am Gymnasium für die Schüler zu entschärfen. In der Vergangenheit mussten diese von der Haltestelle aus die viel befahrene Berger Allee überqueren. Zudem sollte die problematische Verkehrssituation, wie Staus hinter den haltenden Bussen, verbessert werden.

Für dieses Vorhaben wurde die Einfahrt der stadtauswärts fahrenden Busse zur Adalbert-Stifter-Straße verlegt. Die nördliche Haltestelle aus Richtung Kaisheim wird Platz für drei Gelenkbusse haben. Hinzu kommen eine großzügig bemessene Ausstiegsfläche sowie ein durchgehender Rad- und Gehweg, der parallel zur Haltestelle verlaufen soll.

Kosten von 1,3 Millionen Euro

Der Großteil der Bauarbeiten wurde bisher ausgeführt: Die Busbuchten und Haltestellen sind angelegt. Neu gemacht wurden auch die Gehwege, die bei der Vollsperrung noch asphaltiert werden sollen. Die Straßenbeleuchtung wurde erweitert und erneuert. Auch unter dem Straßenbelag ist einiges passiert: Die Wasserleitung und Regenwasserkanalisation wurden auf 370 Metern ersetzt und die Gas-, Elektro- sowie Telefonleitungen umgelegt.

Fast fertig: die neue Busbucht und Haltestelle am Gymnasium Donauwörth. Die Adalbert-Stifter-Straße (im Hintergrund) mündet künftig gerade in die Berger Allee ein.
Bild: Susanne Klöpfer

Bis Ende Juni sollen dann die Bauarbeiten an der Adalbert-Stifter-Straße und am Schülerparkplatz des Gymnasiums beendet werden. Zum Abschluss sollen während der Sommerferien an den Bushaltestellen die Geländer angebracht werden und Signalisierung an der südlichen Haltestelle erfolgen. Insgesamt würden die Veränderungen 1,3 Millionen Euro kosten, so Leonhard Volk.

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