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Tradition

20.11.2019

Gute Laune beim zünftigen Wirtshaussingen

Gute Laune herrschte auch beim jüngsten Musikantentreffen in der „Sonne“ in Staudheim. Mit dabei waren beispielsweise (von links) Werner Brigl und Rosi und Toni Gritschneder.
Foto: Manfred Arloth

Bei Waltraud Roßmann in Staudheim hieß es wieder „Aufspuin beim Wirt“

Gute Laune und Stimmung herrschten auch beim jüngsten „Aufspuin bei der Wirtin Waltrud Roßmann“ im Staudheimer Gasthof Sonne. Die Musikanten freuten sich, wenn sich die Zuhörer mit Beifall bedankten. Das war schon 2005 so, als das Musikantentreffen in der „Sonne“ sozusagen wieder entdeckt wurde. Und es ist noch genauso heute, jeweils am zweiten Freitagabend im Monat.

Den Anfang machte diesmal Anni Huber (Neuburg) mit ihrem Akkordeon. „Sie spielt jetzt drei Stücke hintereinander“, so kündigte sie Moderator Karl Kopp (Riedlingen) an. Das war dann ein langsamer Walzer, das Lied vom „Deandl mitm roten Mieda, des is ma dia allerliaba!“ und ein schönes Weana-Liad-Potpourri. Anschließend begleitete Werner Brigl mit seiner Gitarre das Duo Toni und Rosi Gritschneder (Steirische und Hackbrett) bei der Pongauer Bauernpolka, dem flotten Weinglaserl-Boarischn und beim Ziegelhauswalzer. Solistisch spielte Brigl mit seiner Steirischen eine Polka, den langsamen Walzer „Kleiner Harmonikaspieler“ und einen Landler.

Maria Bauer zitierte nicht nur ein paar lustige schwäbische Gedichte, sondern gefiel auch mit ihrer Mundharmonika spielte. Peter aus Dillingen machte seine Sache gut bei der Akkordeonbegleitung von gesungenen Liedern, und Willi Strobel aus Oberndorf gab Kostproben auf der Steirischen. Zwischendurch: Anni Huber, Akkordeon, mit dem feurigen Kasatschock „Kalinka“!

Bernhard Scharla aus Monheim präsentierte mit seinem Akkordeon die Lieder „Wo der Wildbach rauscht“, „Zwei rehbraune Augen“ und „Der Mond hält seine Wacht“ – und alle sangen mit. Willi Strobel, Steirische, intonierte die Linzer Polka, „Steirermen san very good“ und die Nandlpolka. Dann war Peter in seinem Element, der Liedbegleitung mit seinem Akkordeon: „In der Fruah, wann der Hahn macht an Krahra“, „Flieg mit mir in den Himmel hinein“ und „Bajazzo“ („Warum bist du gekommen“). Viel Beifall bekam auch Michael Zwengauer aus Heidenheim mit seiner Zither. Er spielte nicht nur ein paar Volkslieder, wie etwa „Ännchen von Tharau“ und „Mariechen saß weinend im Garten“, sondern auch „Spiel noch einmal für mich, Habanero“. Den Beschluss von Durchgang eins von drei machte Sigi Hörschlage aus Leipheim. Mit seinem Akkordeon verzauberte alle mit „Sentimental Journey“, Franz Lehars „Liebe, du Himmel auf Erden“ und Caterina Valentes Song „Ganz Paris träumt von der Liebe“. (ma)

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