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Rain

28.01.2019

Hallo Jugend – Ihr seid gefragt!

Was bewegt die Jugend in Rain? Wie möchte sie ihre Freizeit verbringen? Welche Veranstaltungen sind gewünscht? Soll ein Jugendtreff her? Beim Jugendforum am 9. Februar kommen solche und andere Fragen und Ideen zur Sprache.

Die Stadt Rain lädt alle 13- bis 21-Jährigen ein, zum Jugendforum zu kommen. Dann sollen sie sagen, was ihnen wichtig ist.

Vier Tische, vier große Themenbereiche, Pinnwände, bunte Zettel und Stifte und hoffentlich viele Jugendliche mit noch mehr Ideen, Anregungen und Begeisterungsfähigkeit: Das ist das Szenario, das sich der Rainer Stadtrat am Samstag, 9. Februar, im Stadtsaal im Bayertor wünscht. Ab 16 Uhr gibt es dort eine besondere Veranstaltung, die neu in Rain ist, aber nicht einmalig bleiben soll.

Zum ersten Mal findet dann ein Jugendforum statt, das in lockerer Atmosphäre kleine Workshops anbietet. Mädchen und Jungs im Alter zwischen 13 und 21 Jahren sind eingeladen, zu kommen und zu sagen, wie sie sich ihre Stadt wünschen. Welche Veranstaltungen soll es geben? Was wollen sie in ihrer Freizeit in Rain unternehmen können? Wo gibt es eine coole Location, die sich als Jugendtreff eignet? Wie könnte so ein Jugendtreff aussehen? Wer hat Freude daran, sich dauerhaft im Jugendrat zu engagieren, um auch auf die Stadtpolitik Einfluss zu nehmen? ...

Unterm Strich soll ein großes Ziel angepeilt werden: „Die Stadt Rain soll für die Jugendlichen attraktiver werden“, wie Bürgermeister Gerhard Martin in seiner Einladung zum Jugendforum ankündigt.

Seit Sommer bereitet eine Arbeitsgruppe des Stadtrats dieses Jugendforum vor und wird dabei beraten von Martina Drogosch vom Amt für Jugend und Familie am Landratsamt in Donauwörth.

Der unbedingte Wunsch der Beteiligten lautet: Wir wollen etwas bewegen.

Die Jugendlichen auffangen, die nicht in die Vereine gehen

Claudia Marb geht es – wie allen anderen in der Runde – darum, den Jugendlichen Wertschätzung zu vermitteln: „Wir wollen die Jugend in unserer schönen Stadt halten – jetzt und auch später.“ Karl Rehm erinnert sich, wie es bei ihm früher war: „Da ich nicht so furchtbar sportlich bin, war ich als Kind und Jugendlicher beim Fußball nicht so gut aufgehoben. Für mich hat sich dann die Pfarrjugend in Niederschönenfeld als ideal herausgestellt. Dort hab ich Freundschaften fürs Leben gefunden. Wir müssen auch die Jugendlichen auffangen, die nicht in Vereine gehen.“ Marion Segnitzer betont, wie wichtig es ist, dass sich Jugendliche mit ihrer Stadt identifizieren: „Wenn wir die Jugend mit einbeziehen, schaffen wir eine Bindung an die Stadt und wir schaffen Verantwortungsgefühl.“

Und Simon Briglmeir verspricht: „Wir meinen es ernst! Unser Angebot steht!“

Allen Mitgliedern dieses Arbeitskreises, der quer durch die Stadtrats-Fraktionen geht, ist es wichtig zu betonen, „dass wir keine Konkurrenz zu den Vereinen herstellen wollen. Das sind zwei Paar Stiefel. Wir wollen den Vereinen nichts wegnehmen!“

Eine Liste an Ideen

Die kleinen Workshops beim Jugendforum sollen am Ende eine ganze Liste an Ideen ergeben, was Jugendlichen in Rain und den Ortsteilen wichtig ist. Die drei obersten Prioritäten sollen dann in den Stadtrat zur Diskussion eingebracht werden. Doch sollen sie dort nicht auf die lange Bank geschoben werden. Claudia Marb: „Wichtig ist, dass wir dann bald etwas von diesen Prioritäten für die Jugendlichen auch tatsächlich umsetzen.“

Zum Arbeitskreis gehören neben Claudia Marb, Marion Segnitzer, Simon Briglmeir und Karl Rehm auch Florian Riehl, Manuela Hackenberg und Wolfgang Janson. Zusammen mit Martina Drogosch werden sie das Jugendforum moderieren und stehen auch darüber hinaus für Jugendliche als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es weiter darum geht, Anliegen zu besprechen. Künftig soll dann einmal pro Jahr ein solches Jugendforum zustande kommen.

Info Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren sind zum Jugendforum am Samstag, 9. Februar, 16 Uhr, ins Bayertor (Hauptstraße 1, 1. Stock) eingeladen. In der Pause werden sie mit Pizza und Getränken verköstigt.

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