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Donauwörth

11.12.2020

Haltestelle am Gymnasium Donauwörth ist endlich fertig

Vor dem Gymnasium Donauwörth an der viel befahrenden Berger Allee ist eine neue Fußgängerampel installiert worden.
Bild: Barbara Wild

Plus Der Weg zwischen Bus und Schule in Donauwörth ist von Montag an sichererer. Warum sich die Arbeiten so lange hinzogen und wie die Ampel funktionieren soll.

Tausende von Verkehrsteilnehmern und die mehr als 1000 Schüler des Gymnasiums in Donauwörth haben sich seit Monaten darüber gewundert: Nachdem die Bauarbeiten im Bereich der Berger Allee im Sommer weitgehend abgeschlossen worden waren, blieb die neue Bushaltestelle – abgesehen von der Haltebucht auf Höhe des Lehrerparkplatzes – verwaist. Grund: Es fehlte noch die Ampelanlage. Die ist jetzt auf Höhe der Einmündung der Adalbert-Stifter-Straße und der Scheckenhoferstraße installiert – und die Bushaltestelle kann am kommenden Montag offiziell in Betrieb gehen.

Seit Jahrzehnten ist die Situation für den Busverkehr im Bereich des Gymnasiums Donauwörth unbefriedigend. Ein großer Teil der Schüler muss über enge Gehsteige und viel befahrene Straßen den Weg zwischen Gymnasium und den Haltestellen im Umfeld der stark frequentierten Kreuzung von Berger Allee, Berger Vorstadt und Sallingerstraße bewältigen.

Stadt Donauwörth und Landkreis überlegten gemeinsam

Seit Jahren zerbrachen sich der Landkreis Donau-Ries – er ist Träger der Schule – und die Stadt Donauwörth den Kopf darüber, wie mit einer neuen Bushaltestelle näher am Gymnasium der Schulweg sicherer gestaltet werden kann. Weiteres Ziel war, den Verkehr flüssiger zu gestalten. Denn oft genug bildeten sich zu den Stoßzeiten an den zu klein dimensionierten Haltestellen, die für die Busse nicht ausreichen, längere Staus.

Doch das Vorhaben war recht kompliziert. Mehrmals wurden die Pläne geändert, der Baustart verzögerte sich. Im Sommer 2020 war die neue Haltestelle weitgehend fertig, aber es fehlte die das Steuergerät für die Ampelanlage. Coronabedingt hätten Elektrobauteile sehr lange Lieferzeiten gehabt, berichtet Leonhard Volk, Leiter des Sachgebiets Tiefbau im Donauwörther Rathaus. Nun montierte eine Firma endlich die Anlage.

Die Ampel am Gymnasium Donauwörth hat mehrere Funktionen

Die hat mehrere Funktionen: Zum einen dient sie in der Berger Allee als Fußgängerampel. Zudem schaltet sich die Ampel ein, wenn ein Bus aus der Haltestelle stadtauswärts ausfahren will. Die Ampel springt dann für die Fahrzeuge in der Berger Allee auf Rot. Damit werde „ein konfliktfreies und schnelles Ausfahren aus der Haltestelle gewährleistet“, teilt Volk mit. Aktuell laufe noch der Probebetrieb. Von Montag, 14. Dezember, an könnten die Busfahrer die Haltestelle regulär ansteuern. Diese dient auch den Stadt- und Linienbussen. So hält dort alle halbe Stunde die Linie 1 des Stadtbusses in Richtung Parkstadt. Die Firma Osterrieder will bis zu den Weihnachtsferien sowohl an den Haltestellen in der Berger Vorstadt und der Sallingerstraße, als auch in der Berger Allee stoppen. Nach den Ferien (ab 11. Januar) werde dann nur noch die neue Haltestelle bedient.

Donauwörth: Einmündung der Adalbert-Stifter-Straße umverlegt

Im Zuge der Bauarbeiten am Gymnasium wurde auch die Einmündung der Adalbert-Stifter-Straße umverlegt. Zudem erweiterte die Stadt die Gehwege beiderseits der Berger Allee. Die sind jetzt auch für Radfahrer freigegeben. Auf Höhe der Schule gilt für die Verkehrsteilnehmer seit dem Herbst werktags von 7 bis 17 Uhr zudem Tempo 30.

Das gesamte Projekt kostet rund 1,3 Millionen Euro. Allein auf die Ampelanlage entfallen rund 70000 Euro. Gymnasium-Direktor Karl Auinger freut sich derweil über die Investition: Das Plus an Sicherheit für die Schüler sei ein großes Anliegen gewesen.

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