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21.04.2015

Handgemacht

Einen umfassenden Einblick in die Welt der Käthe-Kruse-Puppen bietet das gleichnamige Museum in Donauwörth.
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Einen umfassenden Einblick in die Welt der Käthe-Kruse-Puppen bietet das gleichnamige Museum in Donauwörth.
Bild: Laura Stuhler

Wie aus einem Weihnachtsgeschenk eine Erfolgsgeschichte wurde, zeigt das Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth

Die Erfolgsgeschichte von Käthe Kruse begann an Weihnachten 1905, als sie ihrer Tochter eine selbst hergestellte Puppe schenkte. Die Puppe war mit Sand gefüllt und bestand aus einem Handtuch und einer Kartoffel als Kopf. Ihre Tochter spielte solange damit, bis sie kaputtging. Kruse verbesserte daraufhin ihre Nähkünste und fertigte immer mehr Puppen für Kinder an.

Augen werden heute wie vor 100 Jahren von Hand gemalt

Die Puppenmacherei wurde Kruses Lebensinhalt und kann heute im Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth bestaunt werden. Die Puppensammlung, die der Stadt Donauwörth im Jahre 1988 von Hanne Adler-Kruse und Heinz Adler übereignet wurde, befindet sich in den denkmalgeschützten Mauern eines ehemaligen Kapuzinerklosters aus dem Jahr 1630.

Die Puppen werden in den Räumlichkeiten gekonnt in Szene gesetzt und sorgfältig arrangiert. Ob Puppenkleider, Accessoires, Babyspielzeug, Spielpuppen oder Stofftiere: Alle Produkte zeichnen sich durch kleine, handgefertigte Details aus.

Wie zeitaufwendig die Herstellung einer Puppe ist, davon zeugen die Werkstätten. Dort gibt es rehhaargestopfte Puppenkörper, handgeknüpfte Echthaarperücken, Schnitte und Stoffe zu sehen. Heute wie vor 100 Jahren werden die Augen der klassischen Käthe-Kruse-Puppe mit Ölfarben von Hand gemalt. Ein Film stellt die Firmengeschichte von Berlin, über Bad Kösen bis zu den jetzigen Werkstätten in Donauwörth vor. Ein Interview, das über eine Telefonstation gehört werden kann, gibt einen Einblick in Kruses Leben.

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