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Monbeim

27.11.2019

Hausarzt will noch eine Weile praktizieren

In Monheim will Hausarzt Dr. Karl Gottmann noch eine ganze Weile weitermachen.
Foto: Ulrich Wagner (Symbolbild)

Plus Der Allgemeinmediziner Dr. Karl Gottmann gibt bei der Bürgerversammlung in Monheim eine Stellungnahme ab.

Bei einer Bürgerversammlung steht im Allgemeinen die Bilanz des Bürgermeisters im Mittelpunkt. Dass bei der Zusammenkunft auch ein Arzt eine Stellungnahme abgibt, kommt eher selten vor – so aber geschehen in Monheim. Bei der Versammlung im Schützenheim überließ Bürgermeister Günther Pfefferer kurz Dr. Karl Gottmann das Wort. Der Allgemeinmediziner mit Praxis am Marktplatz informierte über die aktuelle ärztliche Situation in der Jurastadt, für die er selbst ein wesentlicher Faktor ist. Gottmann sagte, zuletzt hätten ihn immer wieder Patienten und Bürgern auf das Thema angesprochen.

Arzt will bis zur „Zwangsverrentung“ weitermachen

Zunächst hatte der Hausarzt, der auch als Notarzt tätig ist, für die Zuhörer die Information parat, dass er keineswegs an den Ruhestand denke, sondern – wenn die Gesundheit mitspielt – bis zur „Zwangsverrentung“ weiter machen wolle. In diesen gut zehn Jahren sei das gemeinsame Ziel von ihm wie auch von der örtlichen Politik, einen Nachfolger für seine Praxis zu finden. „Besser wären gleich zwei junge Ärzte“, so Gottmann.

Einfach werde es natürlich nicht, Nachwuchsmediziner aufs Land zu locken. Dazu müsse man ihnen nicht nur eine entsprechende Entlohnung garantieren, sondern auch mit attraktiven Freizeitangeboten locken. Monheim stehe mit diesem Problem auch keinesfalls allein da. Generell wünschte sich der Allgemeinmediziner bei dieser Thematik mehr Unterstützung von der übergeordneten Politik sowie den verschiedenen Verbänden und Organisationen im Gesundheitswesen. Aus den Reihen der Bürger gab es Lob für die Ausführungen Gottmanns. (unf/wwi)

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