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Heimatgeschichte
14.10.2020

Wie Schriftsteller Erich Mühsam seine Haftzeit in Niederschönenfeld erlebte

Erich Mühsam in der Festungshaftanstalt Ansbach im Herbst 1919. Im Oktober 1920 wurde er nach Niederschönenfeld überstellt.
Foto: Österreichische Nationalbibliothek

Vor 100 Jahren wurde Schriftsteller Erich Mühsam in die Festungshaftanstalt Niederschönenfeld überstellt. Zunächst freut er sich, doch das ändert sich rasch.

Als sich der Schriftsteller Erich Mühsam am 15. Oktober 1920 früh von Rain aus mit einer Gruppe weiterer Festungsgefangener und in Begleitung von Gendarmen zu Fuß Niederschönenfeld nähert, ist er heilfroh, der Festungshaftanstalt Ansbach entkommen zu sein. An Mühsam kleben viele Etiketten: Anarchist, Revolutionär, Sozialist, Kommunist, Spartakist, Pazifist und schließlich auch das des Bohemien, der in Schwabinger Literaten- und Künstlerkreisen verkehrt. Mühsam ist Mitarbeiter verschiedener satirischer Zeitschriften wie des Simplicissimus und der Jugend. Sein politisches Credo ist ein freies, herrschaftsfreies Leben, das er ohne Gewaltanwendung durchsetzen will.

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