Kirche

23.10.2015

„Hier bin ich“

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Bischof Zdarsa weiht Mathias Biberthaler aus Pessenburgheim zum Diakon und die Pfarrei feiert mit

Bischof Konrad Zdarsa hat im Hohen Dom zu Augsburg fünf Kandidaten zu Diakonen – darunter auch Mathias Biberthaler – geweiht. Der 52-jährige Landwirt und Maschinenführer aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Holzheim ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt im Ortsteil Pessenburgheim. Durch die intensive sechsjährige Ausbildung – zwei Jahre theologisches Studium und vier Jahre berufsbegleitende Ausbildung – hat er sich auf diesen Tag und sein Amt als Diener Gottes vorbereitet. Mit einem lautstarken „Hier bin ich“ erklärte Biberthaler seine Bereitschaft und versprach, sein ganzes Leben in den Dienst Gottes und der Kirche zu stellen.

Zahlreiche Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft Bayerdilling waren Zeuge der Weihe im Dom. Mit einem Bus war die Abordnung aus der Heimat nach Augsburg gefahren. Dort konnten sie einen feierlichen Gottesdienst miterleben.

Auch in seinem zukünftigen Wirkungskreis wurde Mathias Biberthaler feierlich eingeführt. In der Pfarrkirche in Holzheim unterstützte er am Abend seiner Weihe zum ersten Mal in seiner neuen Funktion die Pfarrer Abraham Vanchipura, Anton Maric, Florian Kolbinger und Pater Vitus Sedlmair beim Feiern der Messe. Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte ein eigens zusammengestellter „Verwandten-Chor“.

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Pfarrer Vanchipura eröffnete den Gottesdienst, indem er dem neuen Diakon alles Gute für seinen zukünftigen und nicht immer einfachen Dienst und seine neue „persönliche Freundschaft mit Gott“ wünschte. „Das Amt eines Diakons ist eine Berufung. Und auch nur der dazu berufen ist, wird Freude an seinem Dienst haben. Die Menschen in der heutigen Zeit tun sich schwer, eine Berufung Gottes zu hören, weil ihre Ohren oft unter Kopfhörern stecken und es um sie herum immer laut ist. Umso mehr freut es mich, dass du die Berufung Gottes gehört und dich dazu entschieden hast, ihr nachzufolgen“, waren die Worte des Festpredigers Pater Vitus Sedlmair an den neuen Diakon. Genauso sei es auch dem Samuel aus dem Alten Testament ergangen. Samuel habe lange nicht gewusst, wo die Rufe herkamen und was sie bedeuten, aber er stellte sich dem Herrn und sagte: „Hier bin ich!“

Im Anschluss an den Gottesdienst bekundete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Reiter den Stolz der Pfarrei über Biberthalers Entscheidung zum Diakon, die auch durch seine lange Tätigkeit im Pfarrgemeinderat geprägt wurde. Er sagte ihm weiterhin Begleitung und Unterstützung zu. Kirchenpfleger Nikolaus Säckler überreichte Biberhaler als Geschenk der Pfarrgemeinde eine Stola.

Auch die politische Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Robert Ruttmann, sprach dem neugeweihten Diakon hohe Anerkennung aus. Dieser trug sich anschließend in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Den Abschluss machte der neue Diakon selbst mit Dankesworten an seine geistlichen Begleiter in seiner Heimatpfarrgemeinde sowie den Rainer Stadtpfarrer Florian Kolbinger für die herzliche Aufnahme in der Stadtpfarrei Rain während seiner Praktikumszeit, aber auch an Pfarrer in Ruhe Josef Wöppel, der seinen Glauben bereits von Kindesbeinen an geprägt hat. (pm)

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