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Hohe Corona-Zahlen im Landkreis Donau-Ries: Wir müssen da durch

Kommentar Von Barbara Wild
15.01.2021

Die Gesamtlage ist frustrierend, denn die Pandemie trifft alle – die Händler, die nichts verkaufen können. Die Kinder, die nicht in die Schule dürfen. Die Eltern, die zum Homeoffice samt Kinderbetreuung verdammt sind, und die Einsamen, die noch einsamer werden. Doch es hilft nichts, wir müssen da durch. Es gibt keine Alternative, als sich weiter Mut zu machen.

Es war eine harte Woche, das kann man nicht anders sagen. Seit Montag meldete das Landratsamt 21 neue Todesfälle und 213 Neuinfizierte. Nur zum Vergleich, im März und April 2020 starben insgesamt 24 Bürger in Zusammenhang mit Covid-19. Ein Vergleich, der einen erschaudern lässt.

Erst einmal sind es Zahlen, aber dahinter ist immer ein Schicksal. Menschen verlieren ihre Angehörigen. Pflegekräfte müssen hilflos zusehen, wie ihre Schützlinge nicht ausreichend sicher leben können. Neben der emotionalen Belastung kommt dazu, dass der Betrieb in den Heimen aufrechterhalten werden muss. Die, die gesund sind, müssen mehr leisten. Zugleich setzen sie sich dem Infektionsrisiko aus. Das ist belastend.

Die Gesamtlage ist frustrierend, denn die Pandemie trifft alle – die Händler, die nichts verkaufen können. Die Kinder, die nicht in die Schule dürfen. Die Eltern, die zum Homeoffice samt Kinderbetreuung verdammt sind, und die Einsamen, die noch einsamer werden. Doch es hilft nichts, wir müssen da durch. Es gibt keine Alternative, als sich weiter Mut zu machen.

Apropos: Während des ersten Lockdowns gab es nicht nur Frust, sondern auch Zeichen des Zusammenhalts: Regenbogen, bemalte Steinschlangen, Zäune voller Gaben. Es ist Zeit für eine neue Idee, die wieder Hoffnung gibt – dass es besser wird.

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