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Buchdorf

05.04.2019

Hort: Ab Herbst soll Betrieb laufen

Der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte in Buchdorf kostet deutlich mehr als ursprünglich angenommen. Dies liegt laut Bürgermeister Georg Vellinger an den allgemein gestiegenen Baukosten.
Bild: Helmut Bissinger

Die Kosten in Buchdorf sind mittlerweile auf 2,5 Millionen Euro gestiegen. Bis wann die Einrichtung öffnen soll und warum sich der Bürgermeister ärgert

„Bis zu Beginn des neuen Kindergartens im Herbst ist der Kinderhort fertig.“ Das sagt der Buchdorfer Bürgermeister Georg Vellinger. Es werde auch Zeit, meint er. Weil es in der wachsenden Kommune immer mehr Kinder gibt, die betreut werden müssen, warten vor allem Eltern und die Mitarbeiterinnen im Kindergarten auf die Fertigstellung. Dann können etliche Kinder umziehen.

Dass man in der Gemeinde Buchdorf schon wieder neue Kindergartenplätze benötigt, liegt daran, dass die Kommune offenbar bei jungen Familien beliebt ist. Der Bedarf an Einrichtungen, in denen die Jüngsten betreut werden können, ist in den vergangenen Jahren ständig gewachsen.

Ausgelastete Handwerker treiben Preise in die Höhe

Das Gebäude wurde unter der Regie von Architekt Wolfgang Obel (Donauwörth) errichtet. Man habe versucht, so Vellinger, den Neubau so kostengünstig wie nur überhaupt möglich zu planen, doch die vollen Auftragsbücher der Handwerker hätten auch hier die Preise in die Höhe getrieben. Zunächst waren als Kosten 2,1 Millionen Euro geschätzt, letztlich wird die Gemeinde nun 2,5 Millionen Euro für das Projekt aufbringen müssen.

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Ein klein wenig ärgert den Bürgermeister, „dass der Staat zwar hohe Anforderungen stellt“, letztlich aber wenig Geld lockermache, um den Gemeinden bei solchen Vorhaben finanziell unter die Arme zu greifen. 400000 Euro erhält Buchdorf als Zuschuss, weitere 150000 Euro von der Diözese Eichstätt. Mehrmals hat der Bürgermeister bei der Regierung von Schwaben vorgesprochen, doch die Hoffnung auf einen höheren Zuschuss zerschlug sich. Die starke Wirtschaftskraft Buchdorfs sei es, so erklärt Vellinger, was als Argument gegen eine höhere Förderung angeführt worden sei.

Mehrzweckraum soll auch entstehen

Das Gebäude ist 32 Meter lang und 12 Meter breit, zweistöckig mit „einfachem Grundriss“ und Satteldach. Der Neubau ist direkt westlich des bestehenden Kinderhauses an der Johannes-Kraus-Straße hochgezogen worden. Der Zugang erfolgt ebenfalls von Norden. Der Kinderhort wurde vollständig unterkellert und hat damit Platz für Lagerräume.

Im Erdgeschoss mit vorgelagertem Windfang ist ein 74 Quadratmeter großes Foyer entstanden, das auch als Speisebereich genutzt werden kann. Durch eine flexible Wand getrennt, entsteht nebenan ein Mehrzweckraum. Eine kleine Küche, Garderobe, WC und ein Zimmer für die Hortleitung werden ebenfalls im Erdgeschoss Platz finden.

Im Obergeschoss werden die Haupträume für zwei Hortgruppen, ein Werk- und Therapieraum sowie eine Toilette geschaffen.

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