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Feuerwehr

23.05.2015

Im Ernstfall unterwegs

41000 Euro kostete das Gefährt, welches die Einsatzbereitschaft der Marxheimer Wehr sicherstellen soll.
Bild: Jürgen Ziegelmeir

Neues Auto in Marxheim löst Vorgänger nach 24 Jahren ab. Kommandant erinnert an besonderes Ereignis

Auch wenn ein Feueralarm psychischen Stress verursacht, können die Kameraden aus Marxheim künftig ruhigen Gewissens ausrücken. Um für künftige Einsätze gerüstet zu sein, hat die Freiwillige Feuerwehr nun ein neues Fahrzeug erhalten, mit dem die Mannschaft zum Ort des Geschehens fahren kann.

„Mit der feuerwehrtechnischen Beladung sind wir damit auf dem neuesten Stand“, sagte Kommandant Roland Reichardt und zeigte auf den Wagen, der mit einer Girlande geschmückt war. Mit dem kirchlichen Segen von Pfarrer Marijan Peric löst das Auto seinen Vorgänger nach 24 Jahren offiziell ab. Damals forderte gleich nach der Übergabe ein dramatisches Ereignis den vollen Einsatz.

Dieses für Marxheim bedeutende Ereignis beschrieb Bürgermeister Alois Schiegg: „Ein Feuerwehrmann ist ein besonderer Mensch“, denn er helfe zuerst anderen, bevor er an sich denkt. So kämpften die Kameraden damals uneigennützig gegen das Pfingsthochwasser, um Hab und Gut der Bürger zu schützen.

Fahrzeugweihe mit 200 Besuchern

Auch Andreas Baur, der Vorsitzende des Vereins, erinnerte sich an die gefährliche Situation: „Es war die erste Bewährungsprobe für unser altes Fahrzeug.“

Noch heute zeige sich der Zusammenhalt der Menschen im Ort. Dadurch sei es möglich gewesen, diese teure Anschaffung in die Wege zu leiten, sind sich Reichardt und Baur einig. Voraussetzung für den Kauf war das einstimmige Votum im Gemeinderat. Im September 2013 bewilligte das Gremium 5000 Euro (die DZ berichtete). Anschließend folgten die öffentliche Ausschreibung und kurz vor Weihnachten der Kaufvertrag mit der Firma Compoint in Forchheim. Mit dem neuen Besitz blättert die örtliche Wehr eine Seite im Geschichtsbuch um. Reichardt erinnerte bei der feierlichen Segnung an das Geschehen vor 24 Jahren: „Wir kauften das Mehrzweckfahrzeug gebraucht von der Stiftung Sankt Johannes.“ Danach habe es der Verein selbst umgebaut, lackiert und für den Einsatz fit gemacht. Gründe, warum es nun ersetzt wurde, sind neben dem Alter die vielen gefahrenen Kilometer und die geregelte Finanzierung.

Der Freistaat Bayern gewährte dazu einen Zuschuss von etwa einem Viertel der Gesamtkosten. Diese Argumente erleichterten dem Verein die Entscheidung zu dieser Investition. Und so konnten die Kameraden die Fahrzeugweihe mit den mehr als 200 Besuchern feiern, die von den Sängern aus Gansheim und den Musikanten aus Marxheim begleitet wurde. (zie)

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