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Autocross

11.09.2019

Im Kesseltal wird wieder kräftig Gas gegeben

Jede Menge Renn-Action ist am Wochenende wieder beim Autocross in Brachstadt geboten, wenn der MC Kesseltal die 30. Auflage seines Rennens veranstaltet. 
Bild: Izsó

In Brachstadt findet die 30. Auflage des Autocross-Rennens statt.  MCK-Vorsitzender kündigt an: „Bei uns geht der Punk ab.“ So sieht das Programm aus.

Beim Motor-Club Kesseltal ist man stolz auf das, was man in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen hat. Höhepunkt im Kalender ist stets das Heimrennen in Brachstadt, das heuer ein Jubiläum feiert. Der „Kesseltaler ADAC Autocross“ erlebt an diesem Wochenende seine 30. Auflage.

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„Unsere Veranstaltung mit großem Festzelt, Rahmenprogramm und so vielen Zuschauern gilt in Deutschland als einzigartig“, sagt Bernd Spielberger. Er ist einer von drei Vorsitzenden des MCK. Was in Sachen Stimmung, Drumherum und Action auf der Strecke in Brachstadt geboten ist, bringt er mit diesem Satz auf den Punkt: „Bei uns geht einfach der Punk ab.“

Party am Freitagabend

Los geht es am Freitag, 13. September, ab 21 Uhr mit der Plattenparty. Sportlich relevant wird es ab Samstagvormittag um 9 Uhr, wenn die Trainingsläufe für den „Kesseltaler Autocross-Pokal“ und für die Deutsche Autocross-Meisterschaft beginnen. Ab 16 Uhr steigen die ersten Wertungsläufe, ehe ab 20 Uhr beim Kesseltaler Bierfest mit der Band Schlawiner wieder gefeiert wird (Eintritt frei). Der Sonntag startet um 8 Uhr mit den Wertungsläufen, die Finals sind ab 15 Uhr terminiert. Die Siegerehrung findet gegen 17.30 Uhr statt.

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„Der Vorstand war voll motiviert und hat sich bewusst entschieden, auch heuer ein Rennen zu machen“, erklärt Spielberger. Hintergrund: Es habe – wenn auch nur kurzzeitig – Überlegungen gegeben, in diesem Jahr zu pausieren und erst 2020 die Großveranstaltung wieder aufzuziehen. Dann nämlich feiert der MCK sein 50-jähriges Gründungsfest. So gibt es nun aber heuer und auch im kommenden Jahr Rennsport auf dem Gelände in Brachstadt.

30 MCK-Piloten

Rund 100 Fahrer gehen laut Spielberger bei der deutschen Meisterschaft an den Start, in der freien Szene sind es um die 50. Der Gastgeber schickt über 30 Piloten auf den Kurs. Das Einzugsgebiet der Kesseltaler hat sich im Lauf der Jahre übrigens stark ausgeweitet, sind doch mittlerweile Fahrer aus Flachslanden (Landkreis Ansbach) oder Koblenz Mitglieder im Verein.

„Wir haben einen guten Ruf, fahren zudem die deutsche Meisterschaft“, erklärt der Vorsitzende. Und auch das Niveau sei gut, so Spielberger, der deshalb auch optimistisch für das Heimwochenende ist. „Alle Kesseltaler liegen gut im Rennen, es kann praktisch in jeder Klasse mit einem MCK-Sieg gerechnet werden. Wir wollen den Heimvorteil natürlich nutzen“, sagt der Funktionär.

220 Helfer

220 Helfer sind am Wochenende im Einsatz, die auf und neben der Strecke einen reibungslosen Ablauf sorgen wollen. Schließlich lockt der Kesseltaler Autocross regelmäßig zahlreiche Motorsportbegeisterte an. Im vergangenen Jahr seien es circa 2700 Zuschauern gewesen, erinnert sich Spielberger.

„Mein Wunsch wären über 3000. Aber wenn es wieder so viele wie 2018 werden, dann bin ich auch zufrieden.“ Die aktuelle Wetterprognose sehe jedenfalls gut aus, ist Spielberger zuversichtlich. „Nicht zu heiß, kein Regen – optimales Autocross-Wetter.“

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