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Gemeinderat

26.05.2011

Im Süden Mertingens soll eine Lotusblüte aufblühen

Vorentwurf für Baugebiet „Mertingen Süd“ zugestimmt. Planung nach Gesichtspunkten der Geomantie

Mertingen Wenn man in einigen Jahren Mertingen aus der Vogelperspektive betrachten wird, sticht einem vermutlich eine Lotusblüte ins Auge. Diese Form wird man wohl erkennen, wenn man über das neue Baugebiet „Mertingen Süd“ fliegen wird. Noch ist dies Zukunftsmusik, doch Planer, Verwaltung und Gemeinderat arbeiten mit Hochdruck daran, schon bald ein neues Baugebiet in der Kommune anbieten zu können.

Um die „Lotusblüte“ auszumachen, wird man allerdings ein wenig Geduld benötigen, soll das neue Bauareal, das im Süden von der Umgehungsstraße begrenzt wird, doch so groß sein, dass es nur in mehreren Abschnitten verwirklicht werden kann. Nun wurde dem Gemeinderat während dessen jüngster Sitzung ein Rahmenplan für „Mertingen Süd“ vorgestellt. 60000 Quadratmeter der in Frage kommenden Fläche befinden sich nach Angaben von Bürgermeister Albert Lohner bereits im Besitz der Kommune.

Experten des vom Rat im Februar 2010 beauftragten Ingenieurbüros Steinbacher Consualt (Neusäß) stellten ihre Pläne vor. Sie betonten, dass es ein weitblickender Schritt gewesen sei, bei der damaligen Planung der Umgehungsstraße das Areal mit Entwicklungspotenzial in die Überlegungen zur Trassenführung mit einzubeziehen. Klar ist: Das neue Baugebiet wird auf der Grundlage der Erkenntnisse der Geomantie angelegt.

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Organisch aufgebaut

Im Endausbau wird eine Fläche von 14 Hektar bebaut sein. Geplant sind im Moment 180 Wohneinheiten. 550 Einwohner werden demnach in „Mertingen Süd“ ihr Domizil finden. Das Baugebiet werde organisch aufgebaut sein, also deutlich von herkömmlichen Baugebieten abweichen. Die Planer versprechen sich dadurch eine automatische Verkehrsberuhigung. Der Monheimer Norbert Mannes präsentierte seine Untersuchungsergebnisse. Mannes hat an der Fachhochschule Weihenstephan, Fakultät Landschaftsarchitektur, studiert. Er ist ein Geomantie-Fachmann. Das Ergebnis seiner Untersuchung: „Das Gebiet von Mertingen Süd ist stark von Nymphen geprägt.“ Einstimmig stimmte der Rat dem Vorentwurf zu. Weitere Details wie Form und Stil der Häuser sowie deren Ausrichtung sollen in einer der nächsten Sitzungen besprochen werden.

Neue Satzung verabschiedet

In diesem Zusammenhang verabschiedete das Gremium gegen zwei Stimmen eine neue Satzung. In ihr ist ein besonderes Vorkaufsrecht für das Gebiet geregelt. Dies hat die Kommune dann, wenn der Besitzer in diesem Bereich sein Haus veräußern möchte. Unbetroffen davon seien, wie Bürgermeister Albert Lohner eigens betonte, Verkäufe innerhalb von Familie und Verwandtschaft. Ob das Vorkaufsrecht dann auch ausgeübt wird, könne von Fall zu Fall entschieden werden. (bih)

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