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02.07.2010

Immer noch Untersuchungspflicht

Donauwörth Obwohl es um die Geflügelpest ruhig geworden ist, besteht laut Landratsamt weiterhin eine Untersuchungspflicht für Geflügel, das auf Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ausgestellt oder zum Kauf angeboten wird.

Im Falle von Geflügelausstellungen oder -schauen müssen die Tiere vorher von einem Tierarzt untersucht worden sein. Die Veranstaltung selbst muss in geschlossenen Räumen durchgeführt werden. Bei Geflügelmärkten müssen die Vögel längstens fünf Tage vor der Veranstaltung im Bestand von einem Tierarzt auf Anzeichen von Geflügelpest untersucht worden sein. Eine Bestätigung darüber ist dem Marktveranstalter vorzulegen.

Eine Ausnahme von der Untersuchungspflicht besteht für Geflügel-ausstellungen oder -schauen, soweit die Vögel aus Beständen stammen, die in dem Kreis oder in der kreisfreien Stadt liegen, in dem die Veranstaltung stattfindet, oder aus einem Nachbarlandkreis stammen. Für Geflügelmärkte gibt es keine Ausnahme von der Untersuchungspflicht.

Für Enten und Gänse gelten zusätzliche Anforderungen. Diese dürfen nur auf einen Geflügelmarkt gebracht werden, soweit längstens sieben Tage vor der Veranstaltung Proben von 60 Tieren des jeweiligen Bestands mit negativem Ergebnis auf den Erreger der Geflügelpest untersucht wurden. Werden weniger als 60 Enten und Gänse gehalten, sind alle zu untersuchen. Tierhalter müssen dem Veterinäramt die gemeinsame Haltung von Enten und Gänsen mit Hühnern und Puten melden und erhalten dann eine entsprechende Bestätigung. (pm)

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