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Corona

24.12.2020

Impftermine: Telefon ist von Montag an geschaltet

Landratsamt verweist aber darauf, dass bestimmte Personenkreise zuerst dran sind

Das Landratsamt teilt mit, dass im Donau-Ries-Kreis ab Montag, 28. Dezember, das Service-Telefon „Vergabe Impftermine“ mit der Telefonnummer 0906/74-6677 werktags von 8 bis 14 Uhr geschaltet sein wird, um Termine für die Corona-Schutzimpfung in den beiden Impfzentren in Donauwörth (Josef-Gänsler-Straße 8) und Nördlingen (Nürnberger Straße 17) zu vereinbaren.

Die Behörde bittet die Bürger, zu beachten, dass aufgrund der zunächst stark begrenzten Impfstoffmenge folgende Personenkreise vordringlich Anspruch auf die Schutzimpfung haben (höchste Priorität): Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben; Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind; Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen; Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen arbeiten (unter anderem auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten und in der Palliativversorgung sowie in der Onkologie und in der Transplantationsmedizin).

Das Ziel der Priorisierung durch die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes ist laut Landratsamt, bei einer beschränkten Impfstoffverfügbarkeit jenen Menschen Schutz zu ermöglichen, die ihn am dringendsten benötigen. Die Geschwindigkeit der Impfungen richte sich nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs. Den beschaffe der Bund. Die bayernweite Verteilung richte sich in den ersten Lieferungen nach der Bevölkerungszahl, danach nach einem festgelegten Verfahren zur Bedarfserhebung und Bestellung.

Das Amt zitiert einen Appell der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml, die zur Vorsicht mahnt: „Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen und nachlässig werden. Auch wenn wir nun einen Impfstoff haben, müssen wir in den kommenden Wochen und Monaten vorsichtig bleiben. Weiterhin heißt das Gebot: Abstand halten, Maske tragen, Hygieneregeln beachten. Auch um eine Reduzierung unserer Kontakte werden wir fürs Erste noch nicht umhinkommen.“ Jedem müsse klar sein: „Wir haben Corona noch nicht besiegt.“ Das Virus bleibe lebensgefährlich. Es werde zwangsläufig noch etwas dauern, bis genügend Impfstoff für eine flächendeckende Immunisierung der Bevölkerung vorhanden ist. (pm)

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