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Donauwörth-Riedlingen

24.01.2020

Ist der Riedlinger Baggersee bereit für den Ansturm?

Autoschlangen am Naherholungsgebiet – das soll verhindert werden.
Foto: Wolfgang  Widemann

Plus Das Donauwörther Freibad ist im Sommer zu, im Naherholungsgebiet wird deswegen bald gebaggert. Der Familien- und Kinderbereich wird verlegt.

Jeden Sommer ist der Riedlinger Baggersee das Ziel vieler Bürger, die sich nach Abkühlung in den heißen Tagen sehnen. In der kommenden Badesaison dürften es, so die Prognosen der Stadt, nun einige Badefreunde mehr werden.

Grund: Das Freibad bleibt heuer wegen der umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten geschlossen. Der Badebetrieb im Naherholungsgebiet Riedlingen soll sicherer werden, der See für einen Ansturm gewappnet sein.

Keine Alternative

Der Donauwörther Bauausschuss hat eine Hauptmaßnahme einstimmig beschlossen: Der Familien- beziehungsweise Kinderbereich wird verlegt – in jenes mittige Areal, in dem sich der Kiosk und die Slipanlage der Wasserwacht befinden. Wie Landschaftsarchitekt Norbert Haindl ausführte, gebe es dazu keine Alternative: Nur so sei dieser sicherheitsrelevante Bereich vom Turm der Wasserwacht verlässlich einzusehen.

Der bisherige Kinderbereich sei zu schlecht zu kontrollieren für die Wasserretter, Schilf, Büsche und Bäume dürften zudem nicht in erforderlichem Maße beseitigt werden. Die Verlegung bedingt allerdings umfangreiche Baggerarbeiten.

Im vorgesehenen zentralen Nichtschwimmerareal müsse der Uferbereich mit Kies abgeflacht werden. Laut Hanidl sei dies jedoch unproblematisch. Auch Kinderspiel-Möglichkeiten seien angedacht. Des weiteren wird ein Rettungsbereich für die Ehrenamtlichen der Wasserwacht des BRK ausgebaut und ein neuer Steg eingesetzt. Allerdings werden die geplanten Versorgungs-Container wohl noch nicht bis zum Beginn der kommenden Badesaison eingerichtet sein.

Keine ständige Aufsicht

Eine ständige Badeaufsicht sei, so Ordnungsamtsleiter Konrad Nagl, nicht notwendig. Da mit wesentlich mehr Besuchern des Badesees zu rechnen ist, wird eine neben dem bisherigen parkplatz liegende Wiese zum vorübergehenden Parkplatz umdeklariert. Ferner wird es im Parkplatzbereich eine Haltestelle für den Stadtbus geben. Eile ist geboten: Die Hauptmaßnahmen sollen bis Mai umgesetzt sein. Die Gesamtkosten werden von den Planern mit „maximal“ 200000 Euro beziffert.

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