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23.11.2019

Ist nach dem Kunstpfad vor dem Kunstpfad?

Organisatoren des Projekts denken über Fortsetzung nach

Nachdem der bislang einzigartige Kunstpfad Donau-Ries am 15. September zu Ende gegangen ist, gab es jetzt eine Abschlussveranstaltung in Wemding, zu der alle teilnehmenden Künstler eingeladen waren. Mit dabei waren auch Kurator Professor Wolfgang Mussgnug und die Organisatoren des Kunstpfades von Regionalmanagement und Stabsstelle Kreisentwicklung aus dem Landratsamt.

Klemens Heininger, Leiter der Stabstelle Kreisentwicklung, bedankte sich in seiner Rede bei allen Beteiligten und berichtete, dass der Kunstpfad auch bei den politischen Entscheidungsträgern sehr positiv aufgenommen worden sei. Landrat Stefan Rößle war ebenfalls sehr angetan vom Projekt und wünscht sich die Fortführung. Auch Mussgnug schloss die Möglichkeit eines weiteren Kunstpfades nicht aus, fügte aber hinzu, dass man dann ein neues Konzept brauche. Er betonte, dass es auf jeden Fall weitere Gespräche mit dem Landratsamt geben werde.

Regionalmanagerin Jennifer Werner zitierte Pablo Picasso: „Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet“. Ums Finden ging es auch beim Kunstpfad. Manche Objekte befanden sich an bekannten Orten – etwa im Museum KulturLand Ries in Maihingen, im Nadlerhaus in Rögling, am Alten Donauhafen in Donauwörth oder im Dorfzentrum in Möttingen, andere Kunstpfade musste man erst erkunden, um das Kunstwerk zu entdecken, wie etwa in Hainsfarth, Alerheim, Wolferstadt, Nördlingen und Christgarten.

Anschließend gab es Anekdoten vom Kunstpfad. Heiner Frank erzählte beispielsweise, wie er den enormen Höhenunterschied im Lindle in Nördlingen mithilfe einer Hebebühne überbrückte, um sein Kunstwerk aufzustellen. Thomas Böllmann berichtete, dass er alle Kunstwerke mithilfe der im Internet eingestellten Touren mit dem Fahrrad abgefahren habe. Selbstverständlich gab es auch Platz für Kritik und Anregungen, die dankend aufgenommen wurden. Löblich erwähnt wurde, dass die Zusammenarbeit mit den Bauhöfen gut funktioniert habe und es keine mutwillige Beschädigungen an den Exponaten gab.

Vom Kunstpfad bleibt eine allgemein positive Resonanz. Während der Aktion konnten die Bürger das große Spektrum an Kunstschaffenden im Landkreis kennenlernen, das von Steinbildhauerei, Malerei, Skulpturen aus Metall, Holz und Stein, hin zu leichten Installationen aus Garn und Kunststofffäden und Graffiti reichte. Und auch unbekannte Orte wurden in Szene gesetzt. Derzeit können die Arbeiten an folgenden Orten weiter besichtigt werden: Alerheim, Amerdingen, Christgarten/Ederheim, Deiningen, Donauwörth, Harburg, Mertingen, Möttingen, Nördlingen, Oettingen und Reimlingen. Demnächst gibt es auch das Exponat in Mönchsdeggingen wieder besichtigt werden. (dz)

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