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Kaisheim

23.11.2017

JVA-Baustelle: Dreck sorgt für Ärger

In der Justizvollzugsanstalt Kaisheim wird ein neues Versorgungszentrum gebaut.
Bild: Wolfgang Widemann

Gemeinde will die Verschmutzungen im Ortszentrum nicht länger akzeptieren. Die Lastwagen sollen nun einen anderen Weg vom Gefängnis zur Bundesstraße 2 nehmen.

Die große Baustelle in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Kaisheim hat in den vergangenen Wochen für Ärger im Ort gesorgt. Grund: Die Lastwagen, die den Erdaushub abtransportierten, fuhren durch das Kaisheimer Zentrum, um auf die B2 zu gelangen. Dabei verloren die Laster einigen Dreck, der sich auf den Straßen verteilte. Bürgermeister Martin Scharr sprach im Gemeinderat nun von einer „größeren Verschmutzung.“ Man wolle es nicht mehr hinnehmen, dass die Lkw durch die Ortsmitte fahren, machte Scharr klar.

Deshalb habe es am Montag auch eine Aussprache mit den Verantwortlichen der JVA-Baustelle gegeben. Ergebnis: Die Lastwagen sollen vom Gefängnis den Weg über Buchdorf zur Bundesstraße nehmen.

In der JVA Kaisheim wird – wie gemeldet – ein neues Versorgungszentrum errichtet. Weil der Komplex in den Hang hineingebaut wird, muss eine große Menge Erdreich abgetragen werden. Beim Spatenstich hieß es vonseiten des Staatlichen Bauamts Augsburg, es handle sich um ungefähr 3000 Lkw-Ladungen. Damit die Fahrzeuge direkt zur Baustelle gelangen können, wurde eigens eine asphaltierte Straße entlang der südlichen Gefängnismauer gebaut. Nach Informationen von Bürgermeister Scharr sind aktuell etwa zwei Drittel der Baggerarbeiten erledigt.

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