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  3. Donauwörth: Jäger wollen Muttertiere schonen

Donauwörth
03.05.2018

Jäger wollen Muttertiere schonen

Der geforderte Abschuss von Wildschweinen, um die Afrikanische Schweinepest einzudämmen, wird beim Jagdverband Donauwörth kritisch gesehen. Der Vorsitzende verweist auf das Tierschutzgesetz
Foto: Symbolfoto: dpa/geg/fux

Der Jagdverband Donauwörth fordert klare Absprachen und Regelungen im Landkreis Donau-Ries für das Schwarzwild. Kritik am forstlichen Gutachten

Sie sehen sich manchmal im Kreuzfeuer der Kritik, aber wenn es darauf ankommt, sollen sie helfen. Die Jäger wissen sehr wohl, dass neue Herausforderungen auf sie zukommen, aber als „Schädlingsbekämpfer“ wollen sie sich nicht missbrauchen lassen. Die Mitglieder des Jagdverbands Donauwörth wollen vornehmlich Natur-, Wild- und Waldhüter sein. Ihr Vorsitzender Robert Oberfrank: „Wir sind der Anwalt der Wildtiere.“

Diese Funktion der Jäger werde aber nicht von allen anerkannt, bedauerte der Vorsitzende bei der von Jagdhornbläsern eingeleiteten Jahreshauptversammlung. Ausführlich ging er auf den geforderten Abschuss von Wildschweinen ein, um der Afrikanischen Schweinepest in Bayern keine Chance zu geben. „Alles gut“, meint er, aber dies sei nur im Rahmen der rechtlichen und ethisch-moralischen Grenzen möglich. Ein Muttertier werde und könne man nicht abschießen, weil das durch das Tierschutzgesetz verboten sei. Oberfrank forderte klare Absprachen und Regelungen für den Landkreis.

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