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Rain

08.11.2017

Jetzt steht der Grundstückspreis fest

In seiner jüngsten Sitzung hat der Rainer Stadtrat die neuen Grundstückspreise beschlossen.
Bild: Foto: Manuel Wenzel

Der Stadtrat Rain hat am Dienstag den Quadratmeterpreis für Bauplätze im „Unteren Kirschbaumweg“ beschlossen

Noch werden sie nicht verkauft, noch gibt es offiziell keine Vergabekriterien, doch steht jetzt fest, zu welchem Preis die Stadt Rain die knapp 40 begehrten Grundstücke für Einfamilienhäuser im Neubaugebiet „Unterer Kirschbaumweg“ veräußern wird. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Dienstag dem Vorschlag der Kämmerei einhellig zugestimmt und 160 Euro pro Quadratmeter festgesetzt. Es gibt mindestens 90 Bewerber, die sich dafür interessieren, im östlichen Teil Rains zu bauen.

Im Quadratmeterpreis inbegriffen sind: der Grunderwerb, die anteiligen Kosten für Straßenerschließung, Wasserleitung und Abwasserkanal, für Spielplatz, öffentliche Fußwege, Ausgleichsflächen, Vermessung, Bebauungsplan- und Genehmigungskosten sowie Verzinsung bis zum Verkauf aller Bauplätze.

Sämtliche Stadtratsfraktionen waren sich darüber einig, dass die Höhe des Preises mit 160 Euro angemessen sei. Die Stadt verkaufe nicht gewinnorientiert, betonte Bürgermeister Gerhard Martin. Der Preis sei in ähnlicher Höhe auch bei Nachbarkommunen üblich, sei zudem „korrekt, nachvollziehbar und fair“.

Für die CSU bezeichnete es Zweiter Bürgermeister Leo Meier unter anderem als „Meisterleistung der Stadt, Bauland zur Verfügung zu stellen“. Das sei generell eine schwierige Aufgabe. Er bedauerte zugleich, dass es der Kommune „nicht in größerem Ausmaß gelingt“.

Josef Gawlik fand für die Wählervereinigung Rainer Stadtteile und die Freien Wähler den Preis „akzeptabel“. Seine Fraktion würde sich freuen, wenn Bewerber nun schnell zu bauen beginnen könnten.

Wolfgang Janson (Jungbürger/Unabhängige und Bürger- und Mittelstandsblock) schloss sich an. „Mit diesem Preis erreichen wir eine breite Bevölkerungsschicht – sowohl junge Familien als auch Senioren.“ Gleichzeitig aber sah er Grenzen im Flächenverbrauch erreicht. Man müsse Wohnraum, der in der Innenstadt zur Verfügung steht, konsequenter nutzen, „dort wo es eben möglich ist“. Peter Senzel (SPD) sprach ebenfalls von einem „angemessenen und fairen Preis“ in Anbetracht der Tatsache, dass die Kosten für Erwerb und Erschließung ja gestiegen seien.

Die Stadt wird sich nun bald an den Verkauf machen. Für alle Interessenten, die diesmal leer ausgehen, erklärte Gerhard Martin, die Stadt sei permanent bemüht, weiteren Grund und Boden für die nächsten Neubaugebiete zu erwerben. Im Übrigen seien ausdrücklich Nachverdichtung wie auch Umnutzung bestehender Gebäude ein Thema.

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