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Kommunalwahl 2020

22.01.2020

Joachim Fackler brennt für Donauwörth

Joachim

Plus Joachim Fackler geht für die CSU ins Rennen um den Posten des Oberbürgermeisters. Er will mehr Bürgernähe schaffen.

Joachim Fackler ist Lokalpatriot. Daraus macht er in seinem Wahlkampf keinen Hehl, im Gegenteil – das Bekenntnis zu Donauwörth ist Programm: „ Joachim Fackler brennt für diese Stadt“ heißt sein Slogan. Der 33-Jährige ist mit 16 Jahren in das politische Geschehen eingestiegen, über die Junge Union (JU), die Jugendorganisation der CSU. Es habe ihn schon immer gereizt, selbst aktiv das Geschehen in der Stadt mitzugestalten, als nur passiv danebenzustehen.

Der Jurist, der im Heimat- und Finanzministerium in München arbeitet und in Riedlingen wohnt, will vieles neu anpacken, aber auch den Investitionsstau „entknoten“. Er wolle darüber hinaus Donauwörth zu mehr überregionaler Geltung verhelfen, wobei ihm, so Fackler , seine Kontakte in den Münchner Ministerien und in der CSU als großer Volkspartei zugute kämen – „man muss das politische Ganze sehen“, mahnt Fackler an.

Städte stehen miteinander im Wettbewerb

„Wir stehen mit anderen Städten in einem bayernweiten Wettbewerb – ich will das Beste für uns herausholen, damit es den Menschen vor Ort, in einem würdigen Oberzentrum wirtschaftlich gut geht.“ In den Fokus gehören für Fackler vor allem die folgenden Bereiche:

Infrastruktur: Es gelte nicht nur die Lage auf den Straßen und Schienen zu verbessern, sondern auch die ärztliche und pflegerische Versorgung sicherzustellen. Dazu gehöre auch, im Donauwörther Krankenhaus „das beste Angebot“ vorzuweisen. Deswegen kandidiere Fackler auch parallel für den Kreistag. Zur Infrastruktur zähle aber ebenso eine flächendeckend optimale Versorgung in puncto Breitband. Des Weiteren plädiere er für W-Lan-Hotspots in der Stadt und den Stadtbussen. Es soll eine Donauwörth-App geben, über die unter anderem Bürgeranliegen an die Stadt gesendet werden können als auch der Schritt hin zum „digitalen Rathaus“ gegangen werden: Anträge und Formulare müssten bald online abgewickelt werden können. In der Tanzhaus-Frage plädiert Fackler klar für eine kostengünstigere Sanierung des Bestands, der Stadtsaal müsse allen Vereinen und Gruppen offenstehen.

Stadtverwaltung: Die Verwaltung müsse bürgernäher arbeiten, die Menschen bei Anliegen an die Stadt in einer eng gesteckten, festen Frist verbindlich Antworten erhalten. In jedem Stadtteil soll es jährliche Bürgerversammlungen geben. Für das bürgerschaftliche Engagement soll zudem ein Ehrenamtsbeauftragter helfend zur Seite stehen.

Fahrradfreundliche Stadt: Es gelte, baldmöglichst „wesentliche Maßnahmen“ für den Radverkehr umzusetzen, beispielsweise Schutzstreifen. Dies sei eines seiner ersten kurzfristigen Ziele im März. Des Weiteren sollen die Stadtteile, beispielsweise Nordheim , Zirgesheim und Wörnitzstein , besser via Radwege an die Kernstadt angebunden werden. (hilg)

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