1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Junge Feuerwehrler in 250 Zelten

Rettungskräfte

26.07.2019

Junge Feuerwehrler in 250 Zelten

Eine Teilaufgabe der bayerischen Leistungsprüfung, die während des Zeltlagers abgelegt wurde, ist mit der Kübelspritze gezielt aus gewisser Entfernung ein Hindernis umzuspritzen.
Bild: Stefan Fischer

Beim Zeltlager in Daiting wird nicht nur die Gemeinschaft gepflegt, sondern auch Fachwissen vermittelt

Nahezu 250 Feuerwehranwärter trafen sich vergangenes Wochenende am Sportgelände in Daiting zum traditionellen Zeltlager der Feuerwehrjugendgruppen im Landkreis Donau-Ries, um unter anderem auch die bayerische Jugendleistungsprüfung zu absolvieren.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Nachdem am Freitagnachmittag Jugendfeuerwehren aus allen Teilen des Landkreises an die Ussel anrückten, stand zunächst einmal der Aufbau der Zelte auf dem Programm. Mit ein paar gekonnten Handgriffen konnten die routinierten Betreuer mit ihren Jugendgruppen innerhalb kürzester Zeit ihre Zelte errichten, inmitten derer im Anschluss sogleich die Begrüßung durch Kreisbrandrat Rudolf Mieling und Kreisjugendwart Marco Härtle sowie durch die Bürgermeister der Gemeinde Daiting, Roland Wildfeuer, der die Schirmherrschaft für das Jugendfeuerwehr-Wochenende übernommen hatte, stattfand.

Immer wieder beeindruckend ist das große Zeltlager der Jugendfeuerwehren, bei dem dieses Jahr knapp 250 Jungfeuerwehrler mit ihren Betreuern ein Wochenende mitten in der Natur verbrachten und dabei jede Menge Spaß hatten. Dass ein solches Zeltlager eine Herausforderung für die Organisatoren rund um das Team des Kreisjugendwarts Marco Härtle und des Daitinger Feuerwehrkommandanten Armin Mayr darstellte, ist dabei klar. Aber auch für das BRK Küchenteam, welche das Zeltlager seit Anfang an mit begleitet und verpflegt, gab es dabei viel zu tun. Um den ersten Abend des Zeltlagers kurzweilig zu gestalten, wurde bald im Anschluss an die Begrüßung auch das Lagerfeuer entzündet, ehe sich nach einer Brotzeit der gemütliche Teil bei angenehmer Atmosphäre anschloss.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Unbeeindruckt vom wechselhaften Wetter stand am Samstagmorgen planmäßig die bayerische Jugendleistungsprüfung auf dem Programm der Jugendfeuerwehren. Die dient dem Erlangen der Grundkenntnisse in Sachen Gerätekunde und Unfallverhütung. So liegt der Hauptwert der Leistungsprüfung nicht in der eigentlichen Prüfung, sondern vielmehr in der vorbereitenden Ausbildung.

Ziel ist nicht die „Rekordzeit“, sondern die Leistung die sich aus geordneter Arbeit und Zeit zusammensetzt.

Kreisbrandrat Rudolf Mieling zeigte sich begeistert, angesichts der stattlichen Anzahl der Jugendlichen, die sich der Leistungsprüfung stellten und honorierte ihr großes Engagement, welches der Feuerwehrnachwuchs dabei an den Tag legte.

Das Nachmittagsprogramm sah dann den ersten Teil der Lagerolympiade vor, bei dem die Jugendlichen einen Hindernisparcours bestehend aus verschiedenen Team-Building-Übungen überwinden mussten, ehe man abends noch einen besinnlichen Wortgottesdienst mit Pfarrer Wolfgang Rauch und der Kirchenband Daiting im Sportheim feierte.

Sonntags stand nur noch der zweite Teil der Lagerolympiade an. Bei einem Rundlauf entlang der nahe gelegenen Wälder und Wiesen mussten die Jugendlichen verschiedene handwerkliche Spiele und knifflige Aufgaben erledigen. Der Wanderpokal ging dieses Jahr dabei an die Jugendfeuerwehr Alerheim, die sich vor den Jugendgruppen aus Altisheim-Leitheim und Donauwörth durchsetzen konnte. (dz)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren