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Donauwörth

13.01.2020

Kandidatenvielfalt freut den OB

An seinem 55. Geburtstag begrüßte OB Armin Neudert mehrere hundert Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Donauwörth.
Foto: Helmut Bissinger

Oberbürgermeister Armin Neudert betont beim Neujahrsempfang in Donauwörth das Prinzip der Nachhaltigkeit. Der Rathauschef hat Geburtstag- 

Die Zahl der Kandidaten in der Großen Kreisstadt Donauwörth für die Kommunalwahlen im März 2020 ist groß. Darüber freute sich der (noch) amtierende Oberbürgermeister am Samstag beim Neujahrsempfang der Kommune. Zu diesem begrüßte Neudert, der bekanntlich bei der OB-Wahl nicht mehr antritt, mehrere hundert Gäste in der Aula des Gymnasiums. Der Rathauschef forderte zugleich die anwesenden Bürger auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Neudert: Neujahr ist Zeit zum Innehalten

Nach der Begrüßung der anwesenden Mandatsträger aus dem Land, dem Landkreis Donau-Ries und der Kommune sowie der Dekane beider christlichen Kirchen ging Neudert darauf ein, dass Neujahr in unterschiedlichen Kulturen an unterschiedlichen Terminen gefeiert wird. Für die christliche Kirche legte Papst Innozenz XII. am 31. Dezember 1691 den Neujahrstag fest: „Ab morgen zählen wir von Neuem.“ Die Chinesen fiebern beispielsweise auf den 14. Februar hin, in buddhistischen Ländern wie Myanmar, Thailand oder Kambodscha heißt der Neujahrstag „Sonkran“ und fällt auf den 13. bis 15. April unserer Zeitrechnung. Trotz der unterschiedlichen Termine haben laut Neudert alle Kulturkreise eines gemeinsam: Neujahr sei die Zeit zum Innehalten, zum Zurückblicken. Es sei aber auch die Zeit, um den Blick in die Zukunft zu richten.

OB feiert seinen 55. Geburtstag

In Donauwörth habe sich nach Jahren klammer Haushaltskassen die finanzielle Situation in den vergangenen beiden Jahren deutlich verbessert. So könnten die Kinderbetreuung ausgebaut, die Alfred-Delp-Kaserne rückgebaut, und Schulden abgetragen werden. Die Stadt setze auf das Prinzip der Nachhaltigkeit, sodass das rege Stadtleben auch in Zukunft stattfinden könne. Zugleich sollten alle zuversichtlich in die Zukunft blicken, gemäß dem Rat von Johann Wolfgang von Goethes Mutter Katharina Elisabeth: „Man nehme zwölf Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst, zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeden Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.“

Der Rede des OB, der an diesem Tag seinen 55. Geburtstag feierte, schlossen sich ein Konzert der Gruppe Blechschaden und ein Stehempfang an.

Hier der Bericht über den Auftritt der Gruppe Blechschaden: Tango mit Beethoven beim Neujahrskonzert

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