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Harburg

23.01.2020

Kanzlerin Merkel schickt Videobotschaft nach Harburg

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll per Videobotschaft in der Wörnitzhalle zu sehen sein.
Bild: Pavel Golovkin, dpa (Symbolbild)

In der Wörnitzhalle gibt es eine Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit. Weil Bundesminister Gerd Müller absagen muss, gibt es nun einen besonderen Einspieler.

In der Harburger Wörnitzhalle geht am Montag, 27. Januar, die Veranstaltung „Nachhaltigkeit 2020 – Donau-Ries macht Zukunft“ über die Bühne. Diese wollte eigentlich der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, besuchen, um sich über die Initiativen zum Thema Nachhaltigkeit im Landkreis zu informieren.

Allerdings hat ein wichtiger Termin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt heißt. Der Minister kann also nicht kommen. Deshalb wird sein Büroleiter Dirk Schwenzfeuer, der das Thema seit Langem begleitet, den Bundesminister vertreten. Als Ausgleich wird die Kanzlerin aber persönlich in einer Videobotschaft direkt das Wort an die Bürger im Donau-Ries-Kreis richten. Die Veranstaltung findet also wie geplant statt.

17 Handlungsziele

Der Landkreis hat bereits Initiativen und Lösungen für mehr Nachhaltigkeit gestartet. Das zeigen angestoßene Projekte wie die Förderung der Biodiversität „Unser Landkreis blüht auf“ und Maßnahmen zum Klimaschutz, wie das Projekt „100000 Bäume für den Landkreis Donau-Ries“. Landrat Stefan Rößle möchte aber noch einen Schritt weitergehen und Nachhaltigkeit zum Leitziel der Landkreispolitik machen. Mit der Auftaktveranstaltung lädt der Landkreis dazu ein, das bisher Erreichte vor dem Hintergrund der Agenda 2030 und ihrer 17 Handlungsziele zu bewerten und einen Blick in die Zukunft unseres Landkreises zu werfen.

Kanzlerin Merkel schickt Videobotschaft nach Harburg

Neben dem öffentlichen Teil ist noch mehr geboten: Beim Markt der Möglichkeiten stellen viele Initiativen aus dem Landkreis ihre Nachhaltigkeitsprojekte vor. Die Besucher können sich hier umfassend über Projekte wie zum Beispiel das Dorfladennetzwerk, die verschiedenen Angebote des ÖPNV und die „Energieberatung Donau-Ries“ informieren und auch eigene Ideen einbringen. Außerdem wird beim Projekt „1000 Schulen für unsere Welt“ Bilanz gezogen. Rößle wird bekannt geben, wie viele Spenden in den vergangenen zwei Jahren gesammelt und damit Schulen in Afrika gebaut werden konnten.

Eine Anmeldung ist nach wie vor möglich. Unter http://donauries.bayern/region/nachhaltigkeit/ kann man sich, im Sinne der Nachhaltigkeit, papierlos anmelden.

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