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Gartenbau

26.06.2017

Karina Stehle ist die neue schwäbische Rosenkönigin

Die scheidende und die neue Rosenkönigin: Karina Stehle aus Erlingshofen (rechts) löst Jessica Häfele in diesem Amt ab. Beim Rosenball in Bäumenheim wurde die 22-jährige Drogistin feierlich gekürt.
Bild: Helmut Bissinger

Festveranstaltung in Bäumenheim mit Hoheiten aus ganz Bayern. Jessica Häfele geht mit Wehmut

Der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege hat eine neue Botschafterin: Die 22-jährige Karina Stehle aus dem Tapfheimer Ortsteil Erlingshofen ist seit Samstagabend Rosenkönigin. Drei Jahre lang wird sie von nun an die schwäbischen Gartenbauvereine repräsentieren und dabei quer durch ganz Deutschland reisen. Bislang hatte Jessica Häfele aus Harburg diese Aufgabe. Sie schied sichtlich wehmütig und mit Tränen in den Augen aus dem Amt.

Die turnusgemäße Wachablösung fand während des Rosenballs in der Bäumenheimer Schmutterhalle statt, von der Bürgermeister Martin Paninka nach eignen Worten begeistert war. Die Gartenfreunde hatten den gesamten Saal in ein kleines „Paradies“ verwandelt: Viel Grün und überall Rosen in allen Varianten gaben der Veranstaltung einen besonderen Rahmen.

Den ausrichtenden Obst- und Gartenbauverein Hamlar-Bäumenheim bezeichnete Paninka als „wichtigen Bestandteil der Vereinskultur“ in der Industriegemeinde. Die Vorsitzende des Vereins, Hannelore Maaz, stellte den Gästen die Vereinigung vor, während das Duo Bergkristall für den musikalischen Part sorgte.

Zu dem Rosenball, der alle drei Jahre an verschiedenen Orten stattfindet, waren insgesamt 24 Hoheiten aus Bayern und eine „Königin“ aus Südtirol angereist: von der Spargelkönigin über die Apfelkönigin bis hin zur Kartoffelkönigin. Zu Beginn des Rosenballs präsentierten sich die Damen auf der Bühne – und stellten sich durchwegs selbstsicher und charmant vor. Sie waren vor allem gekommen, um der scheidenden Rosenkönigin beim Finale ihrer „royalen Zeit“ beizustehen.

Kreisverbandsvorsitzender Karl Heinz Bruckmoser genoss es sichtlich, wie er einräumte, im Kreis der Hoheiten der „Hahn im Korb“ zu sein. Er hatte denn auch ein entsprechendes Vorprogramm auf die Beine gestellt. Die Hoheiten waren am Nachmittag zu Gast in Jessica Häfeles Heimat: In Harburg erlebten sie eine Burgführung, wanderten durch die Altstadt (Hinweis im Programm: „Flache Schuhe bereithalten“) und wurden schließlich im Rathaus von Vizebürgermeister Jürgen Deg empfangen.

Dem Rosenball vorgeschaltet war auch in Bäumenheim ein Empfang: Bürgermeister Martin Paninka freute sich mit launigen Worten, solchen „Glanz“ im Rathaus-Saal zu haben. „Wohl“ im Kreis der Damen fühlte sich auch MdL Wolfgang Fackler, wie er einräumte.

Ehe Jessica Häfele ihr Amt offiziell niederlegte, ließ sie die vergangenen drei Jahre Revue passieren. Und Karl Heinz Bruckmoser bescheinigte ihr, wie ein „fleißiges Bienchen“ den Kreisverband repräsentiert zu haben. 32000 Kilometer sei sie gefahren, schmunzelte Häfele, „40 Strumpfhosen habe ich zerrissen, sechs Dirndl aufgebraucht und 200 Veranstaltungen besucht“. Bruckmoser bemerkte bei Häfele einen Wandel hin zu einer selbstbewussten Frau.

Ein besonderes Buch für die Nachfolgerin

Als Nachfolgerin gab es nur eine Bewerberin. Karina Stehle stellte sich vor. Die Drogistin, die eine Naturliebhaberin ist, versprach, „auf beste Art und Weise“ in der Öffentlichkeit eine Botschafterin der Vereinigung zu sein. Die neue und die scheidende Rosenkönigin nahmen sich gleich in die Arme. Natürlich gab es vom Kreisverbandschef für beide Damen Rosensträuße. Und Jessica Häfele hatte ihrer Nachfolgerin ein kleines Buch mitgebracht. Es ist den Widmungen der anderen Königinnen vorbehalten, die man im Laufe der Amtszeit trifft, wie sie erzählte.

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