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Wirtschaft

09.04.2015

„Kauf vor Ort. Weil deine Stadt alles hat“

"Kauf vor Ort" heißt die neue Initiative der Donauwörther Zeitung.
Bild: dz

Die Donauwörther Zeitung startet eine Initiative zur Förderung des stationären Handels.

Donauwörth hat eine schöne Innenstadt mit einem bunten Mix an Einzelhandelsgeschäften, die zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel einladen. Ausreichend Parkplätze in den zahlreichen Parkhäusern sorgen zusätzlich für ein ungetrübtes Einkaufs-Vergnügen.

Die Donauwörther und ihre Gäste nutzen dieses einmalige Flair und sind von ihrer Heimat begeistert. Das gilt natürlich auch für die vielen kleineren Städte und Gemeinden in unserer Region: Niemand muss im Internet einkaufen, wer sich in seiner Umgebung umsieht, bekommt alles, was er braucht. Und das Einkaufserlebnis vor Ort gibt es ganz umsonst dazu!

Je runder das Warensortiment, desto attraktiver der Standort. Mittlerweile erarbeiten Kommunen und Handelsverbände gemeinsam mit Investoren attraktivitätssteigernde Auflagen, die Kannibalisierungseffekte minimieren. Wachstumstreiber Nummer eins sind die Onlineshops. „Was früher der Katalog- und Versandhandel war, ist heute die Pixelkonkurrenz. Der stationäre Handel wird auch langfristig nicht verdrängt“, sagt Schwabens Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbandes Bayern, Wolfgang Puff. „Selbst starke Online-Nutzer geben aktuell noch rund 80 Prozent des Umsatzes offline aus.“

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Und dennoch bekommen Bayerns Städte den Umbruch im Handel zunehmend zu spüren. Die Geschäfte kämpfen mit dem boomenden Online-Handel, dem Trend zu großen Flächen und dem demografischen Wandel. Der Wettbewerb sei rauer geworden, so Puff. Jeder Einzelne müsse kämpfen.

Unterstützung erhoffen sich die Einzelhändler von der Kommunalpolitik. Alle sind aufgerufen, die Heimat im Einkaufen zukunftsträchtig und zukunftsfähig zu gestalten. Das bedeutet, Zentren zu bewahren statt Neuansiedlungen auf der grünen Wiese zu beschließen. Doch der Online-Handel lasse sich ebenso wenig aufhalten wie Filialbetriebe.

Rund 60 Prozent der Käufe, die stationär getätigt werden, werden online vorbereitet. Und umgekehrt stehen die Kunden mit dem Smartphone im Laden und vergleichen die Preise.

Multichannel-Selling ist die Zukunft des Handels, weiß Herbert Dachs, Verlagsleiter der Augsburger Allgemeinen. Zur Stärkung des Handels vor Ort starten die Augsburger Allgemeine und ihre Heimatzeitungen, darunter die Donauwörther Zeitung, unter dem Motto „Kauf vor Ort“ eine ganzjährige Kampagne. „Neben einer regelmäßigen Berichterstattung und Themenspecials ist eine eigene App geplant“, so Dachs. 

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