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Rain

18.07.2018

Kein Sieger im Landkreis-Derby

Mehr als 1000 Zuschauer, darunter auch Landrat Stefan Rößle und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler, wollten das Derby zwischen Rain und Nördlingen sehen.
Bild: Gerd Jung

Über 1000 Zuschauer sehen das 2:2-Unentschieden zwischen Rain und Nördlingen. Welche Mannschaft am Ende dem Siegtreffer näher war.

Das erste Ligaduell zwischen dem TSV Rain und dem TSV Nördlingen seit knapp elf Jahren ist ohne Sieger zu Ende gegangen. Am Mittwochabend trennten sich die Donau-Ries-Vertreter in der Bayernliga Süd mit einem 2:2-Unentschieden.

Einige der mehr als 1000 Zuschauer dürften ihren Platz noch gar nicht gefunden haben, da stand es schon 1:0 für die Heimelf: Julian Brandt hatte das Leder sehenswert aus 22 Metern ins lange Eck befördert (4.). Doch die Freude währte nicht lange. Drei Minuten später fiel der Ausgleich, wobei die Rainer Hintermannschaft dabei in kollektiven Tiefschlaf verfallen war. Jonas Halbmeyer spielte einen Freistoß schnell auf Nico Oefele, dessen Querpass Philipp Buser aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Noch in der Anfangsviertelstunde hatten die Hausherren zwei weitere Chancen, doch Brandt und Stefan Müller scheiterten am gut reagierenden Gästekeeper Daniel Martin.

Danach gönnte sich die Partie eine Verschnaufpause. Das 2:1 für die Elf von Trainer Karl Schreitmüller lag also nicht unbedingt in der Luft, dennoch fiel es nach 33 Minuten: Johannes Müller spielte einen ruhenden Ball auf Marco Zupur, der seinen Gegenspieler abschüttelte und flach zur erneuten Rainer Führung einschob.

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Nach dem Ausgleich kommt von Rain nichts mehr

Kurz nach dem Wechsel hatten die Rieser die große Gelegenheit zum Ausgleich, als Florian Lamprecht auf Oefele durchsteckte, der den Ball am herauseilendem Keeper Maschke vorbeispitzelte. Das Leder trudelte aber auch am Pfosten vorbei. Nach gut einer Stunde war es aber soweit: Rains David Bauer brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Buser nahm ihn auf und bediente Alexander Schröter, der Maschke umkurvte und zum 2:2 einschob. Kurios: Damit hatten bei beiden Teams exakt jene Akteure getroffen, die auch schon am ersten Spieltag erfolgreich gewesen waren.

Nach dem Ausgleich kam von Rain praktisch nichts mehr. Bauer musste vielmehr in höchster Not gegen Schröter retten (64.). Nördlingen war nun aktiver, erspielte sich aber auch nicht viele zwingende Chancen. Dann aber die 88. Minute: Tobias Stelzle bediente Daniel Dewein, der das Spielgerät an Maschke vorbei in Richtung Netz beförderte, ehe Rains Kapitän Fabian Triebel kurz vor der Linie klärte. Triebel hatte in der Nachspielzeit auch die einzige Chance der Heimelf in Halbzeit zwei, doch sein Kopfball nach einer Ecke ging drüber (90.+3).

Gästetrainer Andreas Schröter war zufrieden mit dem Punktgewinn. „Das war verdient. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit stabil gespielt. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir das Siegtor machen können, aber so vermessen wollen wir nicht sein.“ Sein Rainer Pendant Schreitmüller war von seiner Elf nach der Pause enttäuscht: „Da sind wir nur noch hinterhergelaufen. Das 2:2 ist für unsere Ansprüche zu wenig, wobei sich Nördlingen das Remis verdient hat.“

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