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Landkreis Donau-Ries

01.06.2018

Keller, Straßen und Freibad werden überflutet

Erneut hat ein Unwetter für Überschwemmungen in Otting gesorgt. Der Feuerwehr und dem THW gelang es dieses Mal, die Fluten vom Sport- und Schützenheim fernzuhalten.
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Erneut hat ein Unwetter für Überschwemmungen in Otting gesorgt. Der Feuerwehr und dem THW gelang es dieses Mal, die Fluten vom Sport- und Schützenheim fernzuhalten.
Bild: Martin Wiemann

Schon wieder sorgen Unwetter im Donau-Ries-Kreis für Schäden. Otting schrammt knapp an erneuter Katastrophe vorbei. In einige Wohnhäuser schlug der Blitz ein.

Schon wieder haben heftige Gewitter Teile des Donau-Ries-Kreises heimgesucht und einige Schäden verursacht. Zu den Orten, die es am Donnerstagabend traf, gehört erneut Otting. Die Kommune ging laut Bürgermeister nur knapp an einer erneuten Katastrophe vorbei. Durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sei es gelungen, die Fluten von Gebäuden einigermaßen fernzuhalten.

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Weniger Glück hatte nach Informationen unserer Redaktion eine Reihe von Hausbesitzern in Heroldingen, Huisheim, Heidmersbrunn und Tagmersheim. Dort regnete es derart stark, dass die Keller überschwemmt wurden. An einem Anwesen in Heroldingen standen die schlammigen Fluten fast einen Meter hoch an der Haustür. Die Aufräumarbeiten bei den betroffenen Familien sind in vollem Gange.

Böse traf es die Gemeinde Tagmersheim auch in anderer Hinsicht: Dort ergoss sich die dreckige Brühe ins Becken des Freibads. In dem muss nun das komplette Wasser ausgetauscht werden. Nach Auskunft von Bürgermeister Georg Schnell bleibt das Bad voraussichtlich für 10 bis 20 Tage geschlossen.

Keller, Straßen und Freibad werden überflutet

In Sulzdorf sowie in Huisheim schlug jeweils ein Blitz in ein Wohnhaus ein. Der Schaden dürfte Kreisbrandrat Rudolf Mieling zufolge beträchtlich sein. Zwar entstand kein Brand, die elektrischen Leitungen und Geräte in den Anwesen dürften jedoch kaputt sein. Zudem traf es auch benachbarte Gebäude.

Insgesamt dürften im Landkreis rund zwei Dutzend Feuerwehren im Einsatz gewesen sein. Durch die Wasser- und Schlammmassen wurden auch Straßen überflutet, unter anderem die Staatsstraße zwischen Fessenheim und Wechingen sowie die Staatsstraße zwischen Erlingshofen und Brachstadt.

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