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Kinder brauchen Gemeinschaftserlebnisse

Kinder brauchen Gemeinschaftserlebnisse
Kommentar Von Thomas Hilgendorf
25.06.2020

Von „Wiedereröffnungsorgien“, wie die Kanzlerin vor nicht allzu langer Zeit das Hochfahren des öffentlichen Labens in der Pandemie nannte, kann trotz der jüngsten Lockerungen nicht die Rede sein. Auch nicht in unserem Landkreis Donau-Ries, der zuletzt keine Neuinfektionen mehr gemeldet hat. Doch die Vorsicht ist angebracht – man geht, Stichwort Gütersloh, offenbar auf tatsächlich auf einem recht schmalen Grad hinsichtlich Covid 19.

Beispiel Jugendarbeit: Es ist wohltuend, dass sie im Freistaat wieder grundsätzlich möglich ist. Kinder und Jugendliche brauchen dringender als so manch andere Altersgruppe das direkte gemeinschaftliche Erleben und Erfahren. Es ist Teil der psychischen, beziehungsweise seelischen Gesundheit.

Doch es ebenso dringend, das zeigen leider noch immer die regionalen Corona-Ausbrüche andernorts, dass die Verantwortlichen verantwortungsvoll mit der nach wie vor anhaltenden Pandemie-Lage umgehen. Die meisten Jugendleiter werden das wohl tun.

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Es gilt nun, dass das Leben auch unter den aktuell angespannten Bedingungen irgendwie würdig weitergeht – gerade auch in den Jugendgruppen und -Verbänden in der Region. Im Zweifel gibt das Gesundheitsamt in Donauwörth Ratschläge und notwendige Informationen, was zu beachten ist.

Alles Leben brachliegen zu lassen wäre indes fatal – es wäre fast so fahrlässig wie das Virus gar nicht zu beachten (wie es einige Verschwörungstheoretiker leider auf Kosten anderer ausleben). Es ist ein schmaler Grad, auf dem wir alle gehen, aber panisch auf ihm stehen zu bleiben oder ihn andererseits kopflos zu verlassen, beide Extreme wären wohl keine Option. Vorsichtig voran, mit stärkerer Rücksicht auf andere und auch auf sich selbst – diese Weisheit sollte ja eigentlich nichts Neues sein.

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